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Mit elektrischen Reizen die Fettverbrennung anregen

Abnehmen mit EMS: Das effektive Training, wenn nicht viel Zeit ist

  • Aktualisiert: 06.12.2023
  • 14:15 Uhr
Wir erklären, wie du mit Elektro-Muskel-Stimulation Gewicht verlieren kannst.
Wir erklären, wie du mit Elektro-Muskel-Stimulation Gewicht verlieren kannst.© innervisionpro - stock.adobe.com

Suchst du nach einem effektiven und zeitsparenden Weg, um Gewicht zu verlieren? EMS-Training könnte die Lösung sein. EMS - das bedeutet "Elektro-Muskel-Stimulation" und verspricht Gewichtsreduktion mit wenig Aufwand. Wer mittels EMS-Training abnehmen möchte, muss nur die Muskeln ausreichend reizen. Was genau hinter EMS-Training zur Fettverbrennung steckt, erfährst du hier.

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EMS-Training: Abnehmen durch äußere Reize

Damit die Muskeln arbeiten, brauchen sie Reize. Diese Aufgabe übernehmen Rückenmark und Nervenfasern von Natur aus. Das Prinzip von EMS: Es verstärkt die körpereigenen Reize elektrisch. Dazu musst du in einen engen Ganzkörperanzug aus Mikrofasern steigen. Dieser ist mit 20 Elektroden versehen, die alle großen Muskelgruppen stimulieren.

Oft findet diese elektrische Zusatzreizung im Hochleistungssport Anwendung. Machst du dir das Prinzip zunutze, dann kannst du mit gezielter Bewegung und regelmäßigem EMS-Training abnehmen und gleichzeitig Muskeln aufbauen. Besonders geeignet ist diese Methode für alle, die nur noch wenige Kilos von ihrem Wunschgewicht entfernt sind.

Warum EMS-Training gut ist

Fest steht: Die größten Erfolge erzielst du, wenn du das EMS-Training mit Übungen zum Muskelaufbau, sprich gezieltem Krafttraining, kombinierst. Und das hat viele positive Effekte: Du bringst nicht nur die Fettverbrennung in Schwung, sondern kannst so auch Rückenbeschwerden lindern und deine Leistungsfähigkeit steigern. Du möchtest einen muskulösen Bauch oder einen knackigen Po? Dann ist zusätzliches EMS-Training ideal, denn damit lässt sich die gewünschte Muskulatur gezielt stimulieren.

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Kalorienverbrauch und Fettverbrennung beim EMS-Training

Studien zufolge bist du dank der elektrischen Reizung jedoch nicht nur leistungsfähiger und förderst den Muskelaufbau, sondern nimmst sogar mit EMS-Training ab und reduzierst den Körperfettanteil. Denn das Elektroden-Workout regt den Stoffwechsel an. Während der Stimulation und noch viele Stunden danach verbrennt der Körper Kalorien - du verlierst also Gewicht, ohne dass du viel dafür tun musst. Und noch einen Vorteil hat das EMS-Training: Da sowohl die Fettverbrennung angekurbelt wird, als auch Muskeln aufgebaut werden, erhöht sich zusätzlich der Kalorien-Grundumsatz. Je mehr Muskeln du hast, desto mehr Kalorien verbrennt dein Körper, auch im Ruhezustand. Gut für Bauch, Beine und Po, die oft auf dem Trainingsplan für Frauen stehen.

EMS-Training: Kosten und Anbieter

Wenn du mit EMS-Training abnehmen möchtest, dann sieh dich nach einem Studio mit entsprechendem Angebot in deiner Nähe um. Hier gibt es spezielle Geräte zur Muskelstimulation, die Bodyformer, Body Tec oder Body Transformer heißen. Bauch-weg-Gürtel für zu Hause gibt es zwar auch - diese sind aber bei Weitem nicht so effektiv. Und die Kosten fürs EMS-Training? Die liegen zwischen 25 und 90 Euro pro Trainingseinheit inklusive Mikrofaseranzug.

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Ist EMS-Training schädlich?

Neurophysiolog:innen warnen vor Schäden durch EMS-Training. Denn es kann die Nieren stark belasten und im schlimmsten Fall zum Untergang von Muskelfasern (Gewebezerfall der Muskulatur) führen. Das trifft jedoch nur zu, wenn das EMS-Training übertrieben wird. Ähnlich wie bei anderen Trainingsformen kommt es darauf an, die richtige Intensität für den eigenen Körper und Trainingszustand zu finden. Kleine und zierliche Personen sind stärker belastet als große, kräftige Menschen. Untrainierte Muskelzellen reagieren sensibler als trainierte. Daher ist es wichtig, sowohl die Stärke der Stromimpulse als auch die Pausenzeiten zwischen den einzelnen Trainingseinheiten angemessen zu gestalten. Aufgrund der erhöhten Belastung der Muskeln durch EMS dürfen und sollten die Pausenzeiten etwas großzügiger ausfallen als beim herkömmlichen Training. Es empfiehlt sich, EMS-Training nicht häufiger als ein- bis zweimal pro Woche durchzuführen und nur unter der Aufsicht von Expert:innen.

Für gesunde Menschen ist EMS-Training unbedenklich. Wenn du jedoch nach dem Training Schmerzen, Herzrasen oder ein Schwächegefühl verspürst, solltest du medizinisches Fachpersonal aufsuchen. Kläre bei Vorerkrankungen unbedingt mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, ob die Muskelstimulation durch Stromimpulse für dich geeignet ist. Personen mit Gefäß- und Herzproblemen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhtem Blutungsrisiko und Krebserkrankungen dürfen kein EMS-Training durchführen. Schwangere sollten ebenso auf jeden Fall auf EMS-Training verzichten. Es ist wichtig, die individuellen Umstände und Gesundheitszustände zu berücksichtigen, um ein sicheres und effektives EMS-Training zu gewährleisten.

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