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Was braucht wenig Platz?

Gemüse auf dem Balkon anpflanzen: Diese Sorten eignen sich am besten

  • Aktualisiert: 15.05.2024
  • 13:30 Uhr
  • Vera Motschmann
Gemüse lässt sich auch auf dem Balkon selber anbauen.
Gemüse lässt sich auch auf dem Balkon selber anbauen.© WestEnd61

Nicht nur im Garten, auch auf dem Balkon lässt sich wunderbar Gemüse anpflanzen. Das sieht nicht nur hübsch aus, du kannst auch viele Monate lang vitaminreiche Leckereien ernten. Welche Gemüsesorten sich dafür eignen und was du beim Anbau beachten solltest.

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Gemüsegarten auf kleinstem Raum

Auch wenn du keinen Garten hast, brauchst du nicht auf frisches Gemüse aus dem eigenen Beet zu verzichten. Viele Sorten lassen sich auch im Kübel auf dem Balkon kultivieren. Allerdings müssen dafür bestimmte Voraussetzungen gegeben sein: Dein Balkon sollte am besten nach Süden ausgerichtet sein, damit das Gemüse reichlich Sonne tanken kann. Zudem ist eine gute Luftzirkulation wichtig, da die Pflanzen ansonsten von Schädlingen und Krankheiten befallen werden können. Damit du dich schon bald über leckere Ernte freuen kannst, verraten wir dir, was du beim Gemüseanbau in luftiger Höhe beachten solltest.

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Im Clip: Das ist auf dem Balkon erlaubt - und das nicht!

Gesundes Gemüse direkt vom Balkon

Als Balkongärtner:in wirst du dich über unkomplizierte Gemüsesorten freuen. Einige sind kompakt im Wuchs und gleichzeitig dekorativ. Bei der Wahl des Gemüses sind kaum Grenzen gesetzt, der Anbau funktioniert mit den meisten Sorten. Dazu zählen:

  • Gurken
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Mangold
  • Möhren
  • Paprika
  • Radieschen
  • Rhabarber
  • Salat
  • Sellerie
  • Spinat
  • Süßkartoffeln
  • Tomaten
  • Zwiebeln
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Samen und Pflanztöpfchen

Für Balkongemüse gibt es spezielle Saatgut-Züchtungen. Diese Sorten wachsen kompakt, werden nicht so groß und das Gemüse fällt oft kleiner aus. Diese Sorten werden im Gartencenter und in Baumärkten selten als Jungpflanzen angeboten, sie können aber aus Samen auf der Fensterbank vorgezogen und später nach draußen gepflanzt werden. Alternativ werden im Handel vorgezogene Gemüsepflanzen angeboten, die du auf dem Balkon einpflanzen kannst, wie Paprika, Salat und Gurken. Bei Tomaten eignen sich beispielsweise Buschtomaten besonders gut für die Pflanzung im Kübel.

Gut zu wissen: Es gibt Gemüsesorten, die sich nicht vorziehen lassen und die besser gedeihen, wenn sie direkt in die Balkonkübel eingepflanzt werden. Dazu gehören Möhren, Radieschen, Erbsen und Bohnen, Rote Bete, Rettich und andere Wurzelgemüse.

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Welche Pflanzgefäße eignen sich für Balkongemüse?

Damit sich die Pflanzen tief genug wurzeln können, sollten die Pflanzgefäße für Balkongemüse groß genug sein und eine Höhe von mindestens 40 Zentimetern haben. Geeignet sind normale Kübel mit Abflussloch, damit keine Staunässe entsteht. Neben Kübeln gibt es spezielle Pflanztaschen oder du setzt das Gemüse direkt in einen Pflanzbeutel mit Erde. Für Kartoffeln gibt es spezielle Töpfe mit herausnehmbarem Innenteil, sodass sie ganz einfach geerntet werden können.

Auf einen Blick:

  • Kübel: Tomaten lassen sich in einem Topf anpflanzen, der allerdings mindestens 20 Liter fassen und ein Loch am Boden haben sollte. Bei großen Stabtomaten ist zusätzlich eine Rankhilfe aus Bambus, Holz, Stahl oder Kunststoff sinnvoll.
  • Pflanztaschen: Dabei handelt es sich in der Regel um Kunststoffsäcke aus festem PVC-Gewebe, die sich beispielsweise für den Anbau von Salat, Bohnen, Gurken oder Kartoffeln eignen.
  • Blumenkasten: Gemüsepflanzen wie niedrige Erbsensorten können in einen Blumenkasten mit mindestens 10 Zentimetern Tiefe eingepflanzt werden. Manche andere Sorten benötigen mindestens 30 Zentimeter Tiefe.
  • Topf: Wurzelgemüse wie Möhren müssen in einem besonders hohen Topf angepflanzt werden, der mindestens 20 Zentimeter hoch ist.
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Erde und Dünger für Balkongemüse

Für den Anbau von Gemüse eignet sich am besten torffreie Bio-Pflanzerde. Normale Blumenerde ist nicht empfehlenswert, da sie zu viel Dünger enthält. Für manche Gemüsesorten wie Tomaten gibt es Spezialerde, die deutlich teurer, aber auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt ist. Welche Erde Tomaten und Erdbeeren ideal wachsen lässt, verraten wir dir hier. Damit der Nährstoffbedarf ausreichend gedeckt ist, benötigt das Gemüse etwa alle zwei Wochen Dünger. Dabei richtet sich die Menge und Art nach dem jeweiligen Bedarf, der je nach Sorte unterschiedlich ist.

Gut zu wissen: Je kleiner das Pflanzgefäß ist, desto schneller kann die Erde besonders an sonnigen und warmen Tagen austrocknen. Deshalb ist es wichtig, die Pflanzen regelmäßig zu gießen.

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