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Fiese Abzocke mit Netto-App

Aktueller PayPal Betrug: Vorsicht, Kunden der Netto-App werden um bis zu 1200 Euro betrogen!

  • Aktualisiert: 03.01.2024
  • 15:52 Uhr
  • Sylvia Loth
Bist du Opfer der PayPal-Betrugsmasche geworden? Das kannst du jetzt tun!
Bist du Opfer der PayPal-Betrugsmasche geworden? Das kannst du jetzt tun!© Shi - stock.adobe.com

Gerade jetzt sind jede Menge Betrüger:innen unterwegs. Es herrscht Hochkonjunktur für Abzocken am Telefon, über Apps oder im Internet. In diesem Jahr gibt es eine ganz fiese Masche zur Bescherung - und zwar mit PayPal. Was dahintersteckt und wie du dich davor schützen kannst!

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Das Wichtigste in Kürze

  • Angebliche Netto-Einkäufe werden über Paypal abgerechnet.

  • So schützt der Bezahldienst PayPal seine Kund:innen.

  • Das kannst du tun, wenn du Opfer dieser Betrugsmasche geworden bist.

Es ist nicht die erste PayPal-Betrugsmasche, die im Umlauf ist. Aber diese klingt nach einem absoluten Albtraum: Plötzlich werden bis zu 1.200 Euro über das Paypal-Konto abgebucht. Offenbar sind aktuell zahlreiche Kund:innen von Netto und PayPal davon betroffen. Obwohl User:innen der Netto-App keine Einkäufe tätigen, sind plötzlich bis zu 1.200 Euro von ihrem Konto runter. Wir klären, was Betroffene dann tun können und wie es überhaupt zu den unrechtmäßigen Abbuchungen kommen kann.

Im Clip: Diese Betrugsmasche kursiert seit Monaten auf Amazon

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Aktueller PayPal-Betrug: So werden Netto-Kund:innen abgezockt

Eigentlich sind Supermarkt-Apps wie die von Lidl, Rewe und Co. super praktisch und helfen bei regelmäßiger Nutzung, beim Einkauf zu sparen. Doch bei der Netto-App kommt es in Kombination mit dem Bezahldienst PayPal momentan zum genauen Gegenteil: Hier werden Kund:innen um ihr Geld geprellt. Das Perfide: Die Betrogenen befinden sich meist Hunderte Kilometer entfernt vom Geschehen. Interessant: Bei den angeblichen Einkäufen landen vor allem Tabak-Erzeugnisse im Warenkorb. 

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Sofort handeln: Das können Betroffene tun - unbedingt an PayPal wenden!

PayPal empfiehlt seinen Nutzer:innen, sofort das Kennwort zu ändern, damit nicht noch mehr Geld abgebucht werden kann. Wer unbefugte Käufe über die Netto-App bemerkt, sollte als Sofort-Maßnahme umgehend das Passwort seines PayPal-Kontos ändern. Wichtig: Betroffene können sich auf den Käuferschutz von PayPal beziehen und eine Rückerstattung des Geldes fordern. Die Bedingungen hat PayPal auf seiner Homepage aufgelistet. Wenn das Unternehmen den Antrag ablehnt, können sich Betroffene an die Verbraucherzentrale wenden.

Der Bezahldienst PayPal schützt seine Kund:innen grundsätzlich vor unberechtigten Abbuchungen. "Wird PayPal ein unberechtigter Kontozugriff gemeldet, und es gibt keinen Nachweis für ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten seitens des/der Kund:in, erstattet PayPal der betroffenen Person den vollständigen Betrag zurück", heißt es auf der Webseite des Anbieters. Weiter findet sich dort unter dem Punkt "Konflikte und Einschränkungen" unter "Nicht genehmigte Transaktionen" folgender Hinweis: "Wenn Sie der Meinung sind, dass eine unbefugte Partei auf Ihre Daten zugegriffen hat oder sich in deren Besitz befindet, setzen Sie sich umgehend mit uns in Verbindung. Wir können Ihr Konto während der Untersuchung des Vorfalls vorübergehend einfrieren."

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Betrug der Polizei melden

Wie bei jeder Betrugsmasche gilt auch hier: je mehr Hinweise, desto besser! Betroffene sollten den Vorfall auf jeden Fall bei der Polizei melden. Sollten die Betrüger:innen dingfest gemacht werden, stehen die Chancen, Geld zurückzubekommen, natürlich weitaus höher, als würde man aus Angst oder Scham Stillschwiegen bewahren.

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