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So kommt Geschmack ins Spiel

Tipps zum Marinieren: Leichte Küchen-Tricks für ein köstliches Aroma

  • Aktualisiert: 31.05.2024
  • 13:10 Uhr
  • Nina Brundobler
Mit Marinade bekommen Fleisch, Fisch und Tofu einen Aroma-Kick.
Mit Marinade bekommen Fleisch, Fisch und Tofu einen Aroma-Kick.© kucherav / Adobe Stock

Wie kommt der Geschmack ans Fleisch? Die ultimative Antwort gegen Langeweile lautet Marinade! Sie passt auch zu Fisch und Tofu. Mit diesen Tipps bist du perfekt für die Grillsaison vorbereitet.

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So marinierst du richtig

Beim Marinieren werden rohe Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Tofu oder Gemüse in eine würzende Flüssigkeit, die sogenannte Marinade, eingelegt. Oft für einige Stunden. Dadurch dringen Gewürze und Co. tiefer in die Speise ein - sie wird aromatischer und Fleisch oft auch saftiger und zarter. Der erste Schritt des Marinierens beginnt mit der sorgfältigen Vorbereitung der Zutaten. Dies umfasst das Reinigen, Waschen und gegebenenfalls Zuschneiden der Lebensmittel. Gemüse in Stücke schneiden, Tofu würfeln oder Fleisch von den Sehnen befreien und in Stücke schneiden.

Im Clip: Grill-Marinaden von Profi-Koch Semi Hassine 

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Welche Marinaden gibt es?

Marinaden auf Ölbasis:
Ihre Basis ist ein hocherhitzbares Öl, wie etwa Raps- oder Sonnenblumenöl. Dazu kommen Gewürze und Kräuter für den Geschmack. Ölbasierte Marinaden sorgen dafür, dass das Fleisch, das Gemüse oder der Tofu nicht auf dem Grillrost klebt.

Säurehaltige Marinaden:
Zu den öligen Bestandteilen kommen hier saure Zutaten wie Essig oder Zitronensaft, die das Fleisch zarter machen, indem sie die Proteine sanft aufbrechen. Gewürze und Kräuter sorgen auch hier für Geschmack. Sie eignen sich eher für robuste Fleischsorten.

Süße Marinaden:
Charakteristisch für diese Art sind süße Zutaten wie Zucker, Honig oder Säfte, die zusammen mit pikanten oder herzhaften Elementen wie Sojasoße oder Knoblauch einen typisch süßsauren Geschmack erzeugen. Sie eignen sich besonders zum Grillen, da die Süße für eine karamellisierte Kruste sorgt.

Cremige Marinaden:
Sie nutzen Joghurt, Ketchup oder Senf als Basis und haben eine cremige Konsistenz. Die Mischung wird natürlich auch mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern gewürzt.

Trockene Marinaden (Rub):
Anders als ihre flüssigen Pendants setzen trockene Marinaden auf eine Mischung aus fein gehackten oder gemahlenen Kräutern und Gewürzen, die direkt auf das Fleisch gegeben werden. Damit es besser hält, sollte das Fleisch vorher eingeölt werden.

Enzymatische Marinaden:
Um Fleisch zarter zu machen, kann man auch auf Enzyme aus Früchten wie Ananas, Papaya, Kiwi oder Feige setzen. Diese Enzyme haben die Fähigkeit, Proteine aufzubrechen. Die Marinade sollte allerdings nicht zu lange einwirken, sonst kann das Fleisch zu weich werden. Enzymatische Marinaden eignen sich eher für robuste Fleischsorten.

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Welche Wirkung hat eine Marinade auf Fleisch?

Eine Marinade kann Wunder wirken, indem sie dem Fleisch Feuchtigkeit zuführt und es zarter macht. Säure (wie in Zitronensaft oder Essig) und Enzyme (wie in Papaya oder Ananas enthalten) sind besonders effektiv, um es zarter zu machen. Salzige Marinaden helfen, die Fleischfasern zu entspannen, was ebenfalls zur Zartheit beiträgt.

Die richtige Dauer: Wie lange solltest du marinieren?

Die Dauer des Marinierens hängt stark von der Art des Fleisches und der Art der Marinade ab.

  • Fisch und Meeresfrüchte benötigen nur eine kurze Marinierzeit, oft genügen schon 30 Minuten bis zu zwei Stunden.
  • Hähnchen und Schweinefleisch profitieren von einer längeren Einwirkzeit, hier sind vier Stunden bis über Nacht ideal.
  • Rindfleisch kann noch länger mariniert werden, bis zu 24 Stunden, um es perfekt vorzubereiten.
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Einfache Rezepte

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