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Positive Parenting

Positive Parenting: Glückliche Kinder, erfolgreiche Zukunft – Der Schlüssel zum erfolgreichen Elternsein

  • Aktualisiert: 17.11.2023
  • 17:06 Uhr
  • Anna Ullrich
Optimistische Kinder lernen effektiver und können Krisen leichter bewältigen.
Optimistische Kinder lernen effektiver und können Krisen leichter bewältigen.© EVERST - stock.adobe.com

Eine gute Erziehung legt die Grundlagen für das spätere Leben und kann sogar den Charakter und die Lebenseinstellung eines Menschen beeinflussen. Für Eltern bedeutet das eine immense Verantwortung - aber auch Herausforderung. Doch wie können sie in der Kindererziehung bereits den Grundstein für eine positive Lebenseinstellung legen?

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Welche Erziehungsstile gibt es?

In der Pädagogik und Psychologie gibt es viele verschiedene Arten, Erziehungsstile zu unterscheiden. In welcher Weise Eltern die Entwicklung ihres Nachwuchs beeinflussen, basiert dabei auf Einstellungen, Verhaltensmustern, Zielvorstellungen und dem Wertesystem der Eltern. Grob lassen sich die folgenden Erziehungsstile unterscheiden:

  • autoritäre Erziehung: Ist geprägt von einer starken Hierarchie, strengen Regeln, Kontrolle und Bestrafung.
  • autoritative Erziehung: Hier treffen klare Regeln und Grenzen auf fürsorgliche Wärme und Unterstützung.
  • demokratische Erziehung: Dieser Erziehungsstil bezieht die Kinder aktiv mit ein. Eltern und Kinder treffen sich auf Augenhöhe und finden gemeinsam Kompromisse.
  • antiautoritäre Erziehung: Dieser Erziehungsstil stellt den Freiraum und die Entwicklung des Kindes in den Mittelpunkt und fördert ihr Selbstvertrauen.
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Im Clip: "Time-Out" - vor dieser Kindererziehungs-Methode warnen Experten

Selbstzweifel durch Social-Media? Darum leiden viele Eltern unter Meilenstein-FOMO. Außerdem: Ab wann wird Social Media für Kinder und Jugendliche gefährlich? Außerdem: Du möchtest die Vater-Sohn-Bindung stärken? Dann findest du hier hilfreiche Tipps. Bekommt ihr nochmal Nachwuchs und seid auf der Suche nach dem perfekten Kindernamen? Diese 10 strahlend schöne Vornamen stehen für Licht und Wärme. Und: Diese 7 Kinderbücher sollten in jedem Kinderzimmer stehen.

Was brauchen Kinder am meisten?

Welchen Erziehungsstil Eltern anwenden, ist sehr individuell. Dabei ist es wichtig zu wissen: So etwas wie "richtige" oder "falsche Erziehung" gibt es nicht. Die wichtigste Grundvoraussetzung dafür, dass Eltern ihre Kinder auf das Leben vorbereiten, ist Liebe und Zuwendung. Denn auch, wenn Kindererziehung eine große Verantwortung beinhaltet, darf und sollte es den Eltern auch Freude machen, sich mit den eigenen Kindern zu beschäftigen. Denn damit sich Kinder gesund entwickeln, brauchen sie mehr als Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf. Es geht vor allem darum, ihr Bedürfnis nach Nähe zu erkennen, für sie da zu sein, sie zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, die Welt zu entdecken.

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Was bedeutet Positive Parenting?

Neuerdings ist der Begriff "Positive Parenting" in aller Munde. Dabei ist die positive Erziehungsstrategie kein neuer Trend, sondern eine Idee, die die Wiener Psychotherapeuten Alfred Adler und Rudolf Dreikurs bereits in den 1920ern in die Vereinigten Staaten brachten. Seitdem haben sich auf der ganzen Welt positive Erziehungsansätze entwickelt. "Positive Parenting" basiert auf der Bindung zum Kind. Die Methode gestaltet die Beziehung zwischen Eltern und Kind neu. Demnach ist sind die Eltern dafür zuständig vier Grundbedürfnisse ihres Kindes zu erfüllen:

  • sich mit anderen verbunden zu fühlen
  • zu lernen und zu wachsen
  • wertgeschätzt und gebraucht zu werden
  • Ermutigung

Nur durch Mitgefühl, Anerkennung und Respekt vor der eigenen Persönlichkeit ihres Kindes können Eltern ihre Kinder demnach unterstützen, ihre eigene Identität zu finden, selbstbewusst, mutig und verantwortungsvoll zu sein.

4 Dinge, die du tun kannst, um deine Kinder zu Optimisten zu erziehen

Auch wenn es Hinweise darauf gibt, dass eine optimistische Lebenseinstellung auch genetisch bedingt sein kann, sind sich Forschende im Allgemeinen einig, dass das Umfeld und die Erziehung eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob wir das Glas als halb voll oder halb leer wahrnehmen.

Welche Sicht auf die Welt Eltern ihren Kindern beibringen, spiegelt sich in den bewussten und unbewussten Glaubenssätzen der Kinder wider. Ermutigungen und Zurechtweisungen können sie als innere Kritiker oder innere Supporter bis ins Erwachsenenleben begleiten. Diese vier Dinge können Eltern tun, damit es eine freundliche Stimme ist, die ihre Kinder ermutigt und optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

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Tired mother and father feels annoyed exhausted while noisy little kids at home
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MAMA, PAPA - CHILLT MAL!

Eltern-Power garantiert: 10 starke Tipps für mehr Kraft im Alltag mit deinen Kindern

Arbeit, Haushalt, Kita-Schließung oder Schulferien - es gibt viele Faktoren, die dazu beitragen, dass sich Eltern im Alltag zusätzlich gestresst fühlen. Aber keine Sorge, so geht es den meisten Mamas und Papas. Trotzdem solltet ihr euch immer mal wieder eine kleine Auszeit gönnen, um wieder Energie tanken zu können. Dafür findet ihr hier 10 Erholungstipps, die euch im Handumdrehen entspannen lassen.

  • 02.01.2024
  • 11:45 Uhr

1. Bemühungen statt nur Erfolge loben

Es ist leicht, ein Kind zu loben, wenn es tolle Erfolge erzielt. Die Eins im Mathetest, das fertige Puzzle oder die Medaille des Sport-Wettkampfes sollten jedoch nicht die einzigen Anlässe für Lob bleiben. Denn auch der Prozess und die Bemühungen auf dem Weg dorthin verdienen Anerkennung. Loben Eltern nur das Ergebnis, knüpfen Kinder ihren Selbstwert an ihre erbrachten Leistungen. Ein Satz wie "Ich bin stolz auf dich, dass du so fleißig für den Mathetest gelernt hast" erkennt die Mühe an – unabhängig vom Testergebnis. So lernen Kinder, dass es es wert ist, sich anzustrengen und verbessern zu wollen, sie aber auch geliebt werden, wenn sie etwas (noch) nicht können.

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2. Emotionale Intelligenz fördern

Ein wütendes Kind kann die Nerven der Eltern auf eine Belastungsprobe stellen. Trotzdem ist es wichtig, dass Kinder diese Gefühle kennenlernen und merken, dass sie auch wieder vergehen. Statt die Stimmung des Kindes verbessern zu wollen, können Eltern ihrem Kind in Momenten der Wut, Frustration, Enttäuschung oder Traurigkeit durch ihre Körpersprache und Tonlage signalisieren, dass sie in Sicherheit sind und mit mitfühlenden Worten helfen, ihre Emotionen zu regulieren.

Sätze wie "Ich weiß du wünschst dir, es wäre anders." Das fühlt sich schwer an", "Ich glaube an dich" oder "Ich bin für dich da" signalisieren, dass die Eltern die Gefühle des Kindes ernst nehmen. So können Kinder Stresstoleranz aufbauen und lernen, ihre Emotionen zu deuten. Wenn Kinder verinnerlichen, dass Emotionen vorübergehend sind und sie diese durch positive Gedanken verändern können, ist dies eine gute Grundlage für ein optimistisches Leben.

3. Aufmerksamkeit auf das Gute lenken

Das Gehirn Babys ist sensibler für negative Reize. Auch im Erwachsenenalter zeigt sich diese angeborene negative Voreingenommenheit daran, dass negative Ereignisse mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dieser Fokus auf das Schlechte beeinflusst, wie wir denken, reagieren und fühlen. Eine Möglichkeit sich selbst und die eigenen Kinder aus dieser Negativspirale herauszuholen, ist sie nach positiven Dingen zu fragen:

  • "Was hat dir heute in der Schule Spaß gemacht?"
  • "Was könntest du heute machen, damit es dir richtig gut geht?"
  • "Was würdest du deinem besten Freund raten, wenn er dir sagt, dass er so denkt?"

Indem der Fokus vom Problem auf kreative Problemlösungen gelenkt wird, lernt das Kind Selbstvertrauen, weil es erkennt, was es selbst tun kann, um seine Situation zu verändern.

4. Ein positives Vorbild sein

Kinder versuchen die Welt zu verstehen und orientieren sich dabei nicht nur an dem, was ihre Eltern ihnen sagen, sondern auch daran, wie sie sich verhalten. Wie steht es um deinen eigenen Optimismus? Wie gehst du mit deinen eigenen Emotionen um? Welche Glaubenssätze leiten dich? Wie spricht eine eigene innere Stimme? Der erste Schritt bei der Erziehung eines optimistischen Kindes besteht darin, selbst eine positive Lebenseinstellung zu entwickeln. Wer im Beisein der Kinder darüber klagt, was für einen schlechten Tag man hatte, ist mit diesen negativen Gedanken ein Vorbild für Pessimisten.

Das bedeutet aber nicht, dass man vor den unangenehmen Situationen des Alltags die Augen verschließen sollte. Es ist eher eine Einladung, sie einzuordnen und einem harten Tag zum Trotz, die schönen Momente wertzuschätzen. So kann aus "Ich hatte einen schlechten Tag, heute klappt gar nichts" mit einem Perspektivwechsel "Ich hatte einen harten Tag, aber ich bin sehr froh, dass wir jetzt zusammen Abendessen und gemeinsam Zeit verbringen" werden. Manchmal ist es schwer Kindern zu vermitteln, dass man selbst das optimistische Denken nicht perfekt beherrscht und auch noch übt. Der Schlüssel liegt nicht in der Perfektion, sondern in der Kommunikation.

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