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Datenschutz-Tipps

Datenschutz-Einstellungen auf WhatsApp: So schützt du Profilbild, Status & Co.!

  • Aktualisiert: 18.08.2023
  • 14:37 Uhr
  • Christina Berlinghof
WhatsApp sicherer machen: Stiftung Warentest empfiehlt diese Einstellungen, um deine Privatsphäre auf der beliebten Messaging-Plattform zu schützen.
WhatsApp sicherer machen: Stiftung Warentest empfiehlt diese Einstellungen, um deine Privatsphäre auf der beliebten Messaging-Plattform zu schützen.© picture alliance / Westend61

WhatsApp gehört zu den meist genutzten Messenger-Diensten weltweit und wird von Millionen Menschen täglich genutzt – obwohl die App dafür bekannt ist, es mit dem Datenschutz nicht sehr ernst zu nehmen. Zum Schutz deiner Privatsphäre ist es deshalb empfehlenswert, ein paar Einstellungen beim Messenger-Dienst WhatsApp anzupassen, um weniger Informationen und Daten als nötig preiszugeben. Was genau ist zu tun?

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Datenschutz bei WhatsApp

Der Messenger-Dienst WhatsApp steht wegen seines teilweise lockeren Umgangs mit Daten von Nutzer:innen immer wieder in der Kritik. Doch auf alternative, datenschutzfreundliche Messenger umzusteigen, ist gar nicht so einfach, da WhatsApp sehr verbreitet ist. Viele Firmen, Schulen, Freund:innen, Familien oder Vereine nutzen WhatsApp und tauschen dort zum Beispiel über Gruppen-Chats aktuelle News oder wichtige Informationen aus, die man nicht verpassen möchte. Alle Chats zu verlassen, die App zu löschen und eine Alternative zu verwenden, funktioniert deshalb in vielen Fällen nicht.

Um die App deshalb möglichst so zu nutzen, dass deine Daten nur sparsam weitergegeben werden und auch die Sicherheit über den Standard hinaus geht, kannst du die Einstellungen in WhatsApp zumindest teilweise anpassen.

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Dein Profilbild bei WhatsApp schützen

Ein Profilbild einzufügen, gehört zu den Standards, wenn du deinen WhatsApp-Account einrichtest. Die Einstellungen dazu sind so angelegt, dass jede:r, der oder die deine Telefonnummer besitzt, auch dein Profilbild sehen kann. Möchtest du das nicht, kannst du diese Einstellung ändern.

Klicke dazu in der App auf "Einstellungen" und gehe dann in deinem Account auf "Datenschutz". Unter dem Punkt "Profilbild" kannst du dann auswählen, wer dein Bild sehen darf. Du kannst dich entweder für "Jede:r", "Meine Kontakte" oder "Niemand" entscheiden. Hast du "Jede:r" ausgewählt, kann, wie gesagt jede:r, der deine Telefonnummer besitzt dein Profilbild sehen. Entscheidest du dich für "Meine Kontakte" können nur Personen, die du in der Kontaktliste gespeichert hast, dein Profilbild sehen. Und wenn du "Niemand" auswählst, wird tatsächlich niemandem dein Profilbild angezeigt.

Möchtest du kein Bild von dir veröffentlichen, aber gleichzeitig auch nicht, dass andere nur das graue Accountsymbol ohne Foto von WhatsApp unter deinem Kontakt angezeigt bekommen, könntest du zum Beispiel statt eines Porträts von dir auch ein ganz neutrales Motiv aus der Natur als Profilbild verwenden.

Im Clip: Betrüger:innen nutzen diese Abzockmaschen bei WhatsApp

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Die Einstellung von "Zuletzt online" in WhatsApp anpassen

Daneben gibt es noch eine weitere Funktion in der App, die Daten, die du vielleicht nicht teilen möchtest, preisgibt. Standardmäßig können deine Kontakte und auch alle Personen, die im Besitz deiner Nummer sind, in WhatsApp sehen, wann du zuletzt online warst, und auch ob du gerade im Moment online bist. Möchtest du das nicht, kannst du das in deinen Einstellungen ausstellen. Klicke dazu in WhatsApp unter Einstellungen auf "Datenschutz" und dann auf den Reiter „Zuletzt online/Online". Dort kannst du auswählen, ob die Information, wann du zuletzt online warst oder ob du aktuell online bist für alle, nur für deine Kontakte oder für niemanden sichtbar sein soll. Wenn du nur bestimmten Personen zeigen möchtest, dass du online bist, kannst du dort auch Ausnahmen festlegen.

Lesebestätigung ein- oder ausstellen

Erhältst du eine Nachricht von einem deiner Kontakte, dann erscheinen rechts im Nachrichtenfeld kleine Häkchen. An der Anzahl und Farbe dieser Häkchen kannst du erkennen, ob die Nachricht zum Beispiel versendet oder gelesen wurde.

Ein graues Häkchen bedeutet, dass die Nachricht verschickt worden ist. Siehst du zwei graue Häkchen heißt das, dass die Nachricht zugestellt wurde. Erscheinen schließlich zwei blaue Häkchen, kannst du daran erkennen, dass der oder die Empfänger:in die Nachricht gelesen hat. Diese Funktion wird in den Einstellungen des Messenger-Dienstes "Lesebestätigung" genannt.

Das kann praktisch sein, aber auch stören. Möchtest du nicht, dass andere sehen, ob du eine Nachricht schon gelesen hast, kannst du ebenfalls in den App-Einstellungen etwas daran ändern. Unter "Datenschutz" hast du die Möglichkeit, diese Lesebestätigung auszuschalten. Schiebe dazu einfach den kleinen Regler nach links bis der Balken grau und nicht mehr grün erscheint. Nimmst du diese Einstellung vor, kannst du aber auch keine Lesebestätigung mehr von anderen sehen.

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Weitere Einstellungen, die du zum Schutz deiner Daten anpassen kannst

Falls du nicht möchtest, dass WhatsApp die Berechtigung hat, deinen Standort zu verfolgen, kannst du der App diese Erlaubnis ebenfalls in den Datenschutz-Einstellungen entziehen.

Außerdem kannst du ausstellen, dass die App Zugriff auf all die Fotos und Videos, die du auf deinem Smartphone gespeichert hast, hat. Möchtest du danach einmal ein bestimmtes Bild oder Video an einen deiner Kontakte versenden, kannst du individuell auswählen, auf welche Bilder und Videos du WhatsApp Zugriff erlaubst, um diese dann versenden zu können.

Vorsicht! Diese Fallen solltest du bei der Handynutzung vermeiden: Besser kein Smartphone auf dem WC. Hier erfährst du außerdem, ob Handystrahlen deinem Gedächtnis schaden, ab wann Handystrahlung gefährlich wird oder du ganz unbesorgt dein Smartphone nutzen kannst.

Sicherheitstipps für WhatsApp

Auch die Sicherheit bei der Nutzung von WhatsApp kannst du durch ein paar Anpassungen der Einstellungen erhöhen.

Chats und Anrufe sind in WhatsApp grundsätzlich per Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert, diese Funktion ist automatisch eingeschaltet, darum musst du dich nicht extra kümmern.

Im Bereich "Account" oder "Konto" (je nach Betriebssystem) kannst du im Untermenü "Sicherheit" oder "Sicherheitsmitteilungen" zusätzlich aktivieren, dass dir Sicherheitsmitteilungen angezeigt werden. Das geschieht zum Beispiel, wenn ein Kontakt WhatsApp neu installiert oder sich eine Rufnummer ändert. Du erhältst dann einen Hinweis, der dir zeigt, dass sich die Verschlüsselung geändert hat. Du kannst deinen Kontakt dann per E-Mail oder durch einen Anruf fragen, ob er tatsächlich eine neue Nummer hat, um sicher zu gehen, dass keine Unbefugten dessen Account übernommen haben.

Außerdem kannst du unter "Account" oder "Konto" auch die "Verifizierung in zwei Schritten" aktivieren. Dort kannst du eine PIN festlegen, um dein WhatsApp-Konto vor Zugriff von Fremden zu schützen. Falls dann jemand versucht, sich mit deinem Account einzuloggen oder diesen zu hacken, müsste er die PIN kennen und sie eingeben.

Auch das Verifizieren per QR-Code hilft, die Sicherheit bei der Nutzung des Messengers zu erhöhen. Triffst du einen deiner WhatsApp-Kontakte, könnt ihr euren Chat per QR-Code gegenseitig verifizieren. Klickt dafür beide im Chat auf den jeweiligen Kontaktnamen und in den Kontaktinfos dann auf "Verschlüsselung" und scannt den QR-Code auf dem anderen Smartphone ab.

Es lohnt sich außerdem, deine Apps immer auf dem neuesten Stand zu halten. Durch Updates werden in der Regel auch Sicherheitslücken behoben, verwende deshalb am besten immer die aktuellste Version von WhatsApp. Du kannst dafür automatische Updates der App einstellen, dann musst du dich nicht um die Aktualisierungen kümmern. Achte zudem darauf, dass du nur die offizielle WhatsApp-Anwendung aus den App Stores von Apple oder Google verwendest.

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