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Die besten Momente von Gründertalent Ned

Welche Gründertalente sichern sich den Einzug in die nächsten Challenges?

Staffel 1Episode 121.03.2018 • 20:15

Die ersten beiden Challenges sind vorbei und die Jury und Coach Matthew haben die Gründertalente bei ihren Aufgaben genau im Blick behalten. Nun entscheidet Carsten Maschmeyer, wer in der nächsten Runde alles für seine Idee geben darf.

Alter 25
Beruf freiberuflicher Berater
Heimat Blaufeld-Wiesenbach
Idee Hemdhalter "HeinHo"

Geboren im Kosovo, kam Ned im Alter von acht Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Bereits während seiner Ausbildung zum Industriekaufmann machte sich Ned im Event Gastronomiebereich selbstständig und übernahm die Leitung einer Bar. Mit dem erwirtschafteten Geld gründete er eine Event- und Medienagentur, die er zwei Jahre später verkaufte. Seitdem arbeitet der 25-Jährige als freier Berater für Start-ups im Bereich Marketing und Grafik. Neben seiner Arbeit macht Ned auf YouTube Videos für Gründer und die, die es werden wollen. Ned lebt mit seiner Freundin in der Nähe von Crailsheim. 

Das wurde aus Neds Idee:

Neds Produkt ist marktreif. Der Hemd-Halter ist in eine Boxershorts integriert und hält so Hemden unsichtbar in der Hose fest. HeinHo kann auf der Homepage vorbestellt werden und im Juni startet die Auslieferung.

Was ist Ihre Geschäftsidee?

"Ich war 2014 auf einer Hochzeit und habe dazu natürlich auch ein Hemd getragen. Bei uns ist es üblich, viel mit den Händen zu tanzen – dabei rutschte mir immer wieder das Hemd aus der Hose. Bei der Suche nach einer Lösung für dieses Problem habe ich festgestellt, dass alle Ideen auf dem Markt entweder nicht funktionierten oder für mich nicht passten. Ich habe damals die erste Version von HeinHo (steht für ‚Hemd in Hose‘) entwickelt, die ich selbst und mein Vater getragen haben." 

Wie weit sind Sie mit Ihrer Idee bisher?

"Ich habe einen Prototyp, der sich seit dem Start immer weiterentwickelt und verändert hat. Zuletzt habe ich 2016 mit einer Designerin zusammen HeinHo ausgebaut und schicker gemacht." 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei "Start Up!" zu bewerben?

"Ich habe davon im Internet gelesen und sofort gedacht: Ich habe meine Idee und meinen Prototyp – ich probiere das!" 

Was sagt Ihr privates Umfeld zu Ihrer Teilnahme?

"Ich muss gestehen: Die meisten wissen das gar nicht. Meine Freunde und meine Eltern denken, ich bin geschäftlich unterwegs. Die einzige, die Bescheid weiß, ist meine Freundin Carolin." 

Was erhoffen Sie sich von Ihrer Teilnahme?

"Am Ende des Tages hoffe ich natürlich, dass ich gewinne. Aber ich hoffe auch, dass die Experten mir dabei helfen, am Ende ein fertiges Produkt zu haben. Am allerwichtigsten ist dabei die Hilfe im Vertrieb für mich. Um das Produkt zu skalieren, oder ins Ausland zu bringen, brauche ich dringend Hilfe." 

Wo sehen Sie Ihre Stärken als Gründer?

"Die liegen bei mir im Kreativen. Ich bin ein Lösungsfinder – von grafischen Fragen bis zum Schneidern, obwohl ich davon nicht so viel Ahnung habe. Ich teste und tüftele so lange rum, bis es passt." 

Wo sehen Sie Ihre berufliche Zukunft?

"Ich wünsche mir, dass das Produkt eine Chance bekommt und auf den Markt kommt. Ich weiß, der Bedarf ist da! Ich hoffe, dass HeinHo die Chance bekommt, den Leuten da draußen das Leben leichter zu machen."