Endlich kann auch Zlatko mal am süßen Nektar des Luxus kosten, nach der Halbzeitshow durfte er vom Zeltlager ins Luxuscamp. Für seine Selbstnominierung zum Einzug in den Luxus erfährt Zlatko erstmals richtigen Gegenwind an der eigenen Person, dabei ist er doch normal für den Sturm verantwortlich. Vor allem Chris nimmt es dem ehemaligen "Big Brother"-Teilnehmer sehr übel, dass er in den Luxus flüchtet - und sei es nur für dessen Haarpflege-Routine. 

Apropos Routine: auch Joey suchte mal wieder jemanden, um sein mit Schmerz gefülltes Herz von innen nach außen zu stülpen. Doch dieses Mal fand er in Sylvia die ideale Frau für seine Sorgen und Altlasten. Fast wie eine Psychologin stellte sie Joey die richtigen Fragen, insbesondere aus seiner Kindheit. Dabei kamen etliche erschreckende Details zum Vorschein, welche die ohnehin schwierige Kindheit von Joey mit noch mehr Schatten überziehen. Von viel Schmerz, Einsamkeit und sogar Selbstmordgedanken war da die Rede - auch für Sylvia jede Menge Stoff zum nachdenken und analysieren.  

Bei Chris im Zeltlager stieß Joey allerdings auf weit weniger Verständnis als bei Sylvia. Mit seinem Annäherungsversuch scheiterte er kläglich und musste erfahren, dass Chris' schlechte Meinung über ihn und seine vermeintliche Rollenspielerei fester verankert ist, als er hoffte. Nach einem kurzen Dialog und sehr deutlichen Klartext seitens Chris blieb Joey wieder mal nur der Weg ins Schneckenhaus - oder wie es bei "Promi Big Brother" heißt: das Sprechzimmer.   

Zurückziehen kann sich nun übrigens auch Zlatko, und zwar voll und ganz. Erst wurde er aus dem Kreise der Bewohner sechs Mal nominiert - das bedeutet mehr als die Hälfte. Und auch wenn der zweite Nominierte Jürgen nicht als Top-Favorit für die 100.000 Euro Siegprämie gilt, setzte er sich beim Tele-Voting der TV-Zuschauer trotzdem durch. Und so muss ausgerechnet der Kultbewohner seine Kappe nehmen und als zweiter ausziehen. Die Hasstiraden der letzten Tage kamen eben nicht nur bei Joey schlecht an, sondern auch bei seinen Mitbewohnern und den TV-Zuschauern.