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Frühstücksfernsehen

Wegen Coronakrise: Jeder vierte Job in Gastronomie ist weg

14.01.2022 • 12:55

Die Coronakrise trifft vor allem die Gastronomie hart: Nach neuesten Zahlen hat sie ein Viertel ihrer Beschäftigten verloren.

Die Coronakrise trifft vor allem die Gastronomie hart: Nach neuesten Zahlen hat sie ein Viertel ihrer Beschäftigten verloren. Das ergibt sich aus Berechnungen, die das Statistische Bundesamt vorgelegt hat. Demnach arbeiteten in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres 23,4 Prozent weniger Menschen in der Branche als im gleichen Zeitraum des Vorkrisenjahres 2019. Tiefpunkt war im Februar 2021.

Diese Gastro-Branche hat Corona besonders hart getroffen

Besonders hart hat es die Beschäftigten von Bars und Kneipen getroffen: Hier musste seit 2019 fast die Hälfte (44,7 Prozent) der Belegschaft gehen. Bei Betrieben mit Essensangebot lief es bei einem Rückgang um 22,5 Prozent etwas besser. Am sichersten waren die Jobs bei Caterern, die nur 17,1 Prozent weniger Leute hatten als vor der Krise. Kurzarbeiter:innen wurden weiterhin als Beschäftigte gezählt. Getroffen hat es vor allem geringfügig Beschäftigte, die 2020 mehr als ein Drittel der Gesamtbelegschaft von 1,07 Millionen Menschen ausmachten. Neben dem Arbeitsplatzabbau bildeten die Betriebe auch deutlich weniger aus. 2020 begannen knapp 20 Prozent weniger junge Leute eine Kochlehre als im Jahr zuvor.

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