Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

US-Studie zeigt: Cannabis schützt vor Corona-Infektion

14.01.2022 • 02:53

Die Covid-19-Impfstoffe sind vor mehr als einem Jahr ein großer Durchbruch in der Pandemie. US-Forschende schlagen nun Cannabinoide als Vorbeugung und Therapeutikum vor.

US-Studie zeigt: Cannabis schützt vor Corona-Infektion

Sie sollen Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern: Die weiblichen Blüten der Hanfpflanze.
Laut einer aktuellen Studie könnte es nun auch ein wichtiges Mittel zur Vorbeugung und
Behandlung von Covid-19 werden.
Forschende der Oregon State University fanden heraus, dass Cannabinoide den Eintritt des Virus in die Zellen blockieren.
Die Cannabigerolsäure (CBGA) und Cannabidiolsäure (CBDA) sollen dabei vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen.
Der Vorteil der untersuchten Cannabinoide ist laut den Forschenden, dass sie weit verbreitet und leicht verfügbar sind.
Im Gegensatz zum bekannten Tetrahydrocanabinol (THC) sind CBGA und CBDA nicht psychoaktiv.
Zudem sind sie gut verträglich und sicher.

Therapie mit Cannabinoiden macht nur in Kombination mit Impfung Sinn

Entsprechende Präparate mit den Cannabinoide können über den Mund eingenommen werden und sollen auch bei einer Infektion mit dem Coronavirus die Symptome abschwächen.
In der Studie wird jedoch, dass Cannabinoide nicht allein im Kampf gegen Corona ausreichen:
Nur in Kombination mit einer Impfung habe die Therapie mit den Ölen Sinn.

Weitere Videos