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US-Forschende warnen: Meeresspiegel steigt enorm - 40% der Bevölkerung in Gefahr

16.02.2022 • 16:51

US-Forschende haben berechnet, dass der Meeresspiegel an den Küsten der Vereinigten Staaten in den nächsten 30 Jahren so stark ansteigen wird wie im gesamten 20. Jahrhundert. Dies wurde in einem Regierungsbericht der US-Wetterbehörde NOAA und sechs weiteren Bundesbehörden veröffentlicht.

Anstieg um mindestens 0,25 Meter

Demnach wird der Meeresspiegel um 0,25 bis 0,3 Meter steigen, in Louisiana sowie Texas sogar um 0,45 Meter. Die großen Städte an der Ostküste wie New York oder Miami würden regelmäßig überschwemmt werden. Nicole LeBoeuf, Direktorin der NOAA, vermeldet: "Der Anstieg des Meeresspiegels ist da."

Meeresspiegel steigt schneller als im gesamten 20. Jahrhundert

Laut dem Bericht sind die Meere entlang der Atlantikküste im 20. Jahrhundert so schnell gestiegen wie seit 2.000 Jahren nicht mehr – im 21. Jahrhundert schnellt die Tendenz noch einmal nach oben: "Die Überschwemmungen an den Küsten der USA, die wir jetzt erleben, werden in ein paar Jahrzehnten ein ganz neues Ausmaß annehmen", sagte die Geowissenschaftlerin Andrea Dutton. 40 Prozent der amerikanischen Bevölkerung leben an der Küste.
Die Prognose befasst sich dabei nur mit dem Anstieg des Meeresspiegels bis 2050. Bis zum Ende des Jahrhunderts soll dieser durchschnittlich bis zu einem Meter ansteigen.

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