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Frühstücksfernsehen

Todesschuss am Set: Produzenten müssen Geldstrafe zahlen

21.04.2022 • 10:15

Nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau beim Filmdreh mit Alec Baldwin wurde gegen die Produzenten eine Geldstrafe verhängt.

Sicherheit missachtet – Geldstrafe für Team um Alec Baldwin

Nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau beim Filmdreh mit Alec Baldwin wurde gegen die Produzenten eine Geldstrafe verhängt. Die Produzenten des Westerns „Rust“ müssen eine Höchststrafe von knapp 137.000 Dollar zahlen, wie die US-Behörde für Arbeitsschutz laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mitteilte. Die Behörde wirft den Filmemachern vor, Sicherheitsprotokolle für die Benutzung von Waffen missachtet zu haben. Es hätte sich etwa niemals „scharfe Munition“ am Drehort befinden sollen oder eine Waffe auf eine Person gerichtet werden dürfen, hieß es in dem Untersuchungsbericht. Der „tragische Vorfall“ hätte vermieden werden können.

Tödlicher Schuss auf Kamerafrau

Bei den Dreharbeiten war Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza an der Schulter getroffen worden. Alec Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene bedient. Untersuchungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Die Ermittlungen der Polizei zur Frage, wie es dazu kommen konnte, dauern an.

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