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Frühstücksfernsehen

Schnelle Ausbreitung von Omikron ist Fluch und Segen zugleich

04.01.2022 • 16:12

Der Anteil der Omikron-Fälle nimmt weiter zu. Gesundheitsminister Karl Lauterbach sprach trotzdem von einem "Licht am Ende des Tunnels".

Der Anteil der Omikron-Fälle nimmt weiter zu, in Deutschland wurden laut dpa am 04.01.2021 35.529 Fälle der neuen Corona-Variante zugeordnet. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 10.443 gelegen. Diese Zahlen verdeutlichen die rasante Ausbreitung der Variante.

Positiv sind die häufig milderen Krankheitsverläufe

Gesundheitsminister Karl Lauterbach sprach trotzdem von einem "Licht am Ende des Tunnels". Der Grund: Es mehren sich die Hinweise darauf, dass sich Omikron zwar wesentlich schneller verbreitet als Delta, aber eben auch weniger schwere Fälle verursacht. Ist Omikron also die „perfekte Variante“ damit das Coronavirus endemisch wird und wir zu einem „normalen“ Leben zurückkehren können? So könnte es kommen, doch das ist noch lange kein Grund zur Euphorie. Denn selbst im Best-Case-Szenario werden die kommenden Wochen eine enorme Herausforderung, so der "Stern" in einem Onlinebericht. Durch die schiere Menge an zu erwartenden Infektionen und der vergleichsweise großen Impflücke im Land sei zu befürchten, dass es in Deutschland "zu einer weiteren Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle kommen" werde, schätzt das Robert Koch-Institut (RKI).

Das sagt das RKI

Wichtig sei daher laut RKI, trotzdem die Infektionszahlen nachhaltig zu senken, beispielsweise durch die Reduktion von Kontakten. Auch die Schließen der Impflücke und die Booster-Impfungen seinen notwendig.

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