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"Neue Dimension": Diese zeitnahen Maßnahmen fordert der Corona-Expertenrat

19.12.2021 • 19:55

Der Corona-Expertenrat der neuen Bundesregierung schlägt Omikron-Alarm: Demnach besteht Handlungsbedarf und zwar "bereits für die kommenden Tage".

Der Corona-Expertenrat der neuen Bundesregierung schlägt Omikron-Alarm: Demnach besteht Handlungsbedarf und zwar "bereits für die kommenden Tage". Denn die hochansteckende Omikron-Variante bringe eine "neue Dimension" in das Pandemiegeschehen.

Zeitnahe Kontaktbeschränkungen notwendig

"Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen", schreiben die 19 Expertinnen und Experten in einer Stellungnahme.

Denn Modelle zeigten, dass Booster-Impfungen allein keine ausreichende Eindämmung der Omikron-Welle bewirkten, sondern "zusätzlich Kontaktbeschränkungen" notwendig seien.

Schutz der kritischen Infrastruktur in 2022

Dabei gehe es auch darum, die kritische Infrastruktur des Landes – wie Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr und Wasserversorgung – zu schützen. "Sollte sich die Ausbreitung der Omikron-Variante in Deutschland so fortsetzen, wäre ein relevanter Teil der Bevölkerung zeitgleich erkrankt und/oder in Quarantäne", steht in dem Papier. 

"Es müssen in den kommenden Tagen Vorkehrungen für die ersten Monate des Jahres 2022 getroffen werden, und zwar auf politischer und organisatorischer Ebene des Bundes, der Länder, der Städte und Gemeinden." Dabei sollten mögliche Partner wie Bundeswehr, THW oder Hilfsorganisationen frühzeitig eingebunden werden.

Es sei aber nicht nur die Politik, sondern auch die Bevölkerung mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen gefragt. 

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