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Frühstücksfernsehen

Nach Tod vom emeritierten Papst Bendedikt: Was wird nun aus Erzbischof Gänswein?

09.01.2023 • 11:07

Papst Benedikt XVI. ist am 31. Dezember 2022 gestorben. Nach dessen Tod fragen sich nun viele, was aus dem Kirchenmann Georg Gänswein wird, denn Möglichkeiten gibt es viele.

Papst Benedikt XVI. ist am 31. Dezember 2022 gestorben. Nach dessen Tod fragen sich nun viele, was aus dem Kirchenmann Georg Gänswein wird, denn Möglichkeiten gibt es viele. Seit 2002 war Georg Gänswein der persönliche Assistent an der Seite von Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI. gewesen. Benedikt hatte zeit seines Lebens immer große Stücke auf Erzbischof Georg Gänswein gehalten. Dahingegen war das Verhältnis zwischen Georg Gänswein und Papst Franziskus bislang eher distanziert, berichtet „katholisch.de“. Es ist deshalb eher unwahrscheinlich, dass Papst Franziskus den bekannten Kirchenmann zum Bischof machen wird. Auch wenn in der Vergangenheit oft Päpste die Privatsekretäre ihrer Vorgänger auf das Amt gehoben hatten. Des Weiteren wird es auch eher als unwahrscheinlich angesehen, dass Gänswein trotz offizieller "Beurlaubung" in seine alte Funktion als Präfekt des päpstlichen Hauses zurückkehren wird, berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur. Als Präfekt des päpstlichen Hauses wäre er für den reibungslosen Ablauf des päpstlichen Haushalts zuständig und müsste alle Zeremonien des Papstes vorbereiten. Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, in den Ruhestand zu gehen. Allerdings ist es üblich, dass Erzbischöfe dem Papst erst mit dem Alter von 75 Jahren ihren Rücktritt anbieten. Wahrscheinlicher ist es laut der Katholischen Nachrichten-Agentur, dass Franziskus ihm die Leitung eines Wallfahrtsortes überträgt. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass er an eine Universität wechselt. Zudem gilt eine Tätigkeit als Apostolischer Nuntius als sehr wahrscheinlich. Zur Erklärung: Als Apostolischer Nuntius wird man Botschafter des Heiligen Stuhls in einem anderen Land. Für diese Position würde sich der gebürtige Schwarzwälder laut Bericht von „br.de“ auch gut eignen, da er schon ausreichend Erfahrung auf dem diplomatischen Parkett gesammelt hat.