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Frühstücksfernsehen

"Konsequent ausgrenzen": Hoeneß rechnet mit Ungeimpften ab

05.01.2022 • 08:10

Eines steht fest: Uli Hoeneß feiert seinen 70. Geburtstag am 5. Januar 2022 nur mit geimpften Freunden. Der "Zeit" sagte er nämlich einmal mehr: "Ich kann ziemlich militant werden, wenn jemand sich nicht impfen lässt."

Eines steht fest: Uli Hoeneß feiert seinen 70. Geburtstag am 5. Januar 2022 nur mit geimpften Freunden. Der "Zeit" sagte er nämlich einmal mehr: "Ich kann ziemlich militant werden, wenn jemand sich nicht impfen lässt." Zuletzt habe er eine private Schafkopfrunde abgebrochen, weil ein Mitspieler ungeimpft gewesen sei, so der Ehrenpräsident des FC Bayern München. "Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen."
 
Hoeneß gab an, unter anderem mit dem lange Zeit ungeimpften Bayern-Profi Joshua Kimmich viel über das Thema gesprochen zu haben: "Das war schwer, weil er in einer bestimmten Richtung beeinflusst wurde." Während Hoeneß einerseits auf Spieler seines Vereins einredete, hätte er andererseits gerne auch der alten Bundesregierung unter die Arme gegriffen. Mit deren Corona-Politik sei er unzufrieden gewesen, so Hoeneß. "Den Impfstoff und die Masken für unser Land einzukaufen, das hätte mich als Aufgabe gereizt. Da wär ich einfach mit dem nächsten Flieger nach China geflogen und hätte sofort mit allen möglichen Firmen verhandelt."
 
Dass er seine Hoffnung jetzt in die von Olaf Scholz geführte Ampel-Koalition setzt, hatte Hoeneß, der eigentlich für seine parteipolitische Nähe zu CSU und CDU bekannt ist, schon vor dem neuen Regierungsbündnis klargestellt. Im Interview mit "Antenne Bayern" sagte der nun 70-Jährige, er sehe "da keine Probleme für Deutschland, weil da hoffe ich, dass es eine ausgewogene Politik gibt."

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