Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

Inzidenzen über 1.000: Corona tobt - Deutschlandkarte dunkelrot

10.01.2022 • 15:40

Die Inzidenz steigt angesichts der Omikron-Welle weiter an. Dabei verzeichnet der ehemals weniger stark von Corona betroffene Norden Deutschlands höhere Inzidenzen als der Rest des Landes.

Die Inzidenz steigt angesichts der Omikron-Welle weiter an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am 10. Januar mit 375,7 an.

Dabei verzeichnet der ehemals weniger stark von Corona betroffene Norden Deutschlands höhere Inzidenzen als der Rest des Landes.

Deutlich höhere Inzidenzen im Norden

Trotz Impfrekord weist Bremen mit 1.028,0 die höchste Inzidenz unter den Bundesländern auf. Danach folgen Berlin (694,1), Hamburg (560,9) und Schleswig-Holstein (529,6). Sachsen-Anhalt (270,1), Rheinland-Pfalz (315,6) und Thüringen (358,0) verzeichnen hingegen eine relativ niedrige Inzidenz.

Auch bei den Landkreisen ist die Stadt Bremen negativer Spitzenreiter mit einer Inzidenz von 1.080,0. Ebenfalls den Wert über 1.000 weist der Stadtkreis Berlin Neukölln auf (1.041,4).

Der Grund für bundesweite Unterschiede

Eine Erklärung für diese Entwicklung: Der Anteil der Omikron-Variante an den Positivtests in den Bundesländern ist sehr unterschiedlich. Während er in Bremen laut RKI bereits bei 85,5 Prozent liegt, wurde in Sachsen-Anhalt bislang lediglich in 3,2 Prozent der Fälle die Omikron-Variante nachgewiesen (Stand: 6.1.). In Deutschland beträgt der Anteil dieser deutlich ansteckenderen Variante des Coronavirus 44,3 Prozent.

Weitere Videos