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FDP-Abgeordnete starten Vorstoß gegen Impfpflicht

17.12.2021 • 11:06

Der Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki hat sich gemeinsam mit anderen FDP-Abgeordneten in einem Gruppenantrag gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen.

FDP-Abgeordnete starten Vorstoß gegen Impfpflicht

Der Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki spricht sich gemeinsam mit anderen FDP-Abgeordneten in einem Gruppenantrag gegen einen allgemeine Impfpflicht aus. Stattdessen fordern sie einen einfacheren Zugang zu Impfangeboten und eine forciertere Aufklärungsarbeit. Das berichtet die dpa, der der Entwurf vorliegen soll. 

Die Unterzeichner des Papiers, treten mit ihrem Entwurf vor den Bundestag "mit dem Appell, dass sich weiter möglichst viele Menschen bestmöglich gegen Covid-19 schützen, indem sie die empfohlenen Angebote einer Coronaschutzimpfung wahrnehmen".

Werbespots sollen mehrsprachig ausgespielt werden. Die Impfkampagne soll außerdem von "gesellschaftlichen Aktueren wie Kirchen, muslimischen Verbänden, Gewerkschaften, Sportvereinen" mit getragen werden. Niederschwellige Impfangebote wie beispielsweise Impfaktionen vor Baumärkten oder bei Großveranstatungen sollen ausgebaut werden. 

Eine Impfpflicht sei erfolglos

Der Grund, weshalb sich die Unterzeichner um Kubicki gegen eine allgemeine Pflicht aussprechen sei, dass ein Stopp der Ausbreitung durch eine Pflicht nicht gegeben sei – anders als bei einer Masern- oder Pocken-Impfpflicht. Ähnlcihe Zielmarken seien "mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen nicht definierbar, weil nicht erreichbar."

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