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Energiesparplan: Erste Großstadt dreht Warmwasser ab

28.07.2022 • 15:52

Hannover hat ein Paket an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um deutlich Gas und Strom einzusparen.

Die Duschen in Schwimmbädern, Freibädern und in Sport- und Turnhallen bleiben kalt und die Brunnen werden abgestellt: Hannover hat ein Paket an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um deutlich Gas und Strom einzusparen. Ziel sei es, den Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken, sagte Oberbürgermeister Belit Onay laut der dpa. Die niedersächsische Landeshauptstadt will damit auf den drohenden Gasmangel reagieren. "Die Lage ist unberechenbar, wie es gerade die letzten Tage gezeigt haben. Die Landeshauptstadt versucht dennoch, sich so gut es geht vorzubereiten. Wir sehen uns hier in der Verantwortung und müssen vorangehen. Jede gesparte Kilowattstunde schont die Gasspeicher."

Das sind die weiteren Maßnahmen

Laut der Website der Stadt "hannover.de" sind die weiteren Maßnahmen unter anderem, dass außerhalb der Heizperiode vom 1. Oktober 2022 bis 31. März 2023 nicht mehr geheizt wird. Die Raumtemperatur wird auf maximal 20 Grad begrenzt. Die Anzahl elektrischer Geräte an den Arbeitsplätzen soll kritisch betrachtet werden, also zum Beispiel: Wo es organisatorisch möglich ist, sollen Drucker abgebaut werden. Zudem soll es in Schwimmbädern, Freibädern und Sport- und Turnhallen kein warmes Wasser mehr beim Duschen geben. Öffentliche Brunnen werden außerdem abgeschaltet. Eine Übersicht aller weiteren Maßnahmen findet man auf "hannover.de". Inwiefern andere Städte diesem Beispiel folgen werden, steht noch nicht fest.

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