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Einzelhandel: FDP für verkaufsoffene Sonntage gegen einbrechende Umsätze

02.08.2022 • 13:44

Die Deutschen kaufen derzeit deutlich weniger ein. So fiel der Umsatz im Einzelhandel im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent, der größte Einbruch seit 28 Jahren. Aus der FDP kommt nun der Vorschlag, die einbrechenden Umsätze mit verkaufsoffenen Sonntagen aufzufangen.

Die Deutschen kaufen derzeit deutlich weniger ein. Aus der FDP kommt nun der Vorschlag, die einbrechenden Umsätze mit verkaufsoffenen Sonntagen aufzufangen.

Es ist der stärkste Umsatzeinbruch seit 28 Jahren

So fiel der Umsatz im Einzelhandel im Juni laut "Tagesspiegel.de" im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent, der größte Einbruch seit 28 Jahren.

Das zurückgegangene Konsumverhalten treffe fast alle Branchen. Besonders hart erwische es jedoch den Textilhandel.

Laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland habe mehr als ein Viertel der Bevölkerung Angst, dass das Geld nicht reicht. Angesichts der steigenden Preise sei also damit zu rechnen, dass dieser Trend anhalte.

Dabei müssten auch die Einzelhändler selbst die drastisch gestiegenen Kosten decken.

Um dem schwächelnden Konsumverhalten der Bürger:innen entgegenzuwirken, schlug der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Reinhard Houben vor, kurzfristig durch mehr verkaufsoffene Sonntage zu helfen.

Schon im Koalitionsvertrag hatte sich die FDP stark dafür gemacht, die maximale Anzahl an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen im Jahr zu erhöhen.

Neben verkaufsoffenen Sonntagen bräuchte es auch Steuerentlastungen

Laut Houben müsste den Bürger:innen jedoch auch durch Steuerentlastungen unter die Arme gegriffen werden, um ihre Kaufkraft zu steigern.

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