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Frühstücksfernsehen

Einreise-Chaos um Djokovic: Keine Quarantäne trotz Coronainfektion?

11.01.2022 • 08:23

Tennis-Profi Novak Djokovic hat den Rechtsstreit um seine Einreise nach Australien vorerst gewonnen. Doch der Sportler soll sich unter anderem auch während seiner Coronainfektion nicht in Isolation begeben haben.

Tennis-Profi Novak Djokovic hat den Rechtsstreit um seine Einreise nach Australien vorerst gewonnen. Doch seine Teilnahme an den Australian Open bleibt weiterhin unklar. Einwanderungsminister Alex Hawke kann das Visum des Sportlers noch aufheben. Djokovic soll sich unter anderem auch während seiner Coronainfektion nicht in Isolation begeben haben.

Nachweis über eine Coronainfektion zur Einreise

Da der 34-Jährige nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, wollte er mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien einreisen. Seine Anwälte legten einen Nachweis vor, dass er am 16. Dezember 2021 positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Bereits am 22. Dezember sei er dann negativ getestet worden. Daraufhin habe er als Genesener eine Ausnahmegenehmigung des australischen Tennisverbands erhalten.

Djokovic soll sich wissentlich nicht in Quarantäne begeben haben

In den Tagen nach seiner Infektion hatte sich der Serbe laut "ntv" jedoch nicht in Quarantäne begeben. Er war unter anderem am 17. Dezember Gast bei einer Preisverleihung für Nachwuchsspieler. Der Journalist Ben Rothenberg teilte auf Twitter Fotos des Sportlers auf denen dieser ohne Maske mit den Kindern posiert. Am Tag darauf (18.12.) trat der Tennis-Star bei einer Gala der französischen Sportzeitung "L’Équipe" auf.
Aus der Gerichtsakte gehe laut Rothenberg hervor, dass der positive PCR-Test am 16. Dezember feststand. Daher habe Djokovic sich wissentlich trotz Infektion unter Leute begeben und diese dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt.

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