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Corona an Bord: Kreuzfahrtschiffe müssen Reisen abbrechen

03.01.2022 • 07:45

Schlechte Nachrichten für die Passagiere von mehreren Kreuzfahrtschiffen: Aufgrund von Corona-Fällen mussten die Reisen abgebrochen werden.

Corona-Fälle trotz strenger Maßnahmen

Nach Angaben der Reedereien gelten an Bord der Schiffe strenge Corona-Regeln. Demnach sind alle Gäste ab dem 12. Lebensjahr und die Besatzung vollständig geimpft. Zudem werden die Passagiere mehrfach getestet.
Trotzdem musste das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 6" jetzt seine Reise in Dubai vorzeitig beenden. TUI Cruises bezeichnete das verfrühte Ende als "reine Vorsichtsmaßnahme" und "kurze Pause". Zuvor waren einzelne Gäste positiv auf Covid-19 getestet worden.

Unmut bei den Passagieren von Aida-Schiffen

Mehr als 4000 Menschen mussten auch die "Aida Nova" vorzeitig in Lissabon verlassen. 52 Crew-Mitglieder waren an dem Coronavirus erkrankt, es gab jedoch keinen Ersatz. "Aufgrund der aktuellen Situation können wir die Reise mit "Aida Nova" nicht wie geplant auf die Kanarischen Inseln fortsetzen." Die Passagiere mussten den Jahreswechsel daraufhin an Bord verbringen und auf ihren Rückflug warten – was einigen Reisenden die Partylaune vermieste.
Wie eine Passagierin dem "Spiegel" berichtete, wurden auch die Gäste der "Aida Mar" erst bereits an Bord in einem Brief über Corona-Maßnahmen informiert. Individuelle Landgänge seien beispielsweise untersagt, stattdessen sind nur noch kostenpflichtige Gruppenausflüge erlaubt.

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