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Frühstücksfernsehen

"Anne Will": Spahn verhöhnt SPD - Klingbeil um Schadensbegrenzung bemüht

16.05.2022 • 05:48

Bei "Anne Will" üben sich die Vertreter der Ampelkoalition in demonstrativer Geschlossenheit. SPD-Chef Klingbeil nimmt Kanzler Scholz in Schutz. Für CDU-Mann Jens Spahn sind die Risse im Bündnis dennoch leicht zu erkennen.

"Anne Will": Spahn verhöhnt SPD - Klingbeil um Schadensbegrenzung bemüht

Die CDU hat die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gewonnen, auch die Grünen haben stark zugelegt.
Dementsprechend war der Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten, Lars Klingbeil, bei seiner Analyse in der ARD-Talkshow "Anne Will" darum bemüht, den Schaden zu begrenzen und vom sozialdemokratischen Bundeskanzler fernzuhalten.
So verteidigte Klingbeil unter anderem die Entscheidung, großflächig mit Olaf Scholz im NRW-Wahlkampf zu werben.
Befragungen hätten gezeigt, "dass er dort sehr hohe Beliebtheitswerte hat".

Christdemokrat Jens Spahn jubelte dagegen über das starke Abschneiden seiner Partei in NRW

Christdemokrat Jens Spahn jubelte dagegen über das starke Abschneiden seiner Partei in NRW.
"Vielleicht war das sozialdemokratische Jahrzehnt dann doch auch etwas sehr euphorisch", höhnte er über entsprechende Äußerungen Klingbeils sowie anderer führender SPD-Politiker, die eine Dominanz der Partei in den 2020er-Jahren angekündigt hatten.
Wie zuvor Klingbeil verwies der auch FDP-Fraktionschef Christian Dürr auf die großen internationalen Herausforderungen und Umwälzungen.
"Wir stehen vor dramatischen Entscheidungen, das Alte kommt nicht wieder zurück", mahnte Dürr.

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