Ein Heiratsantrag zum Valentinstag

Ein Heiratsantrag ist eine große Sache. Von ihm hängt ja auch eine Menge ab. Antwortet der Partner mit Ja, so ist der nächste Schritt in die gemeinsame Zukunft eingeläutet. Verneint er jedoch, so ist das eine bittere Enttäuschung für den Fragenden.

Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Er oder Sie mit Ja antwortet, bereiten viele Verliebte diesen Moment akribisch vor. Da wird ein geeigneter Ort gewählt, das Drumherum organisiert und lange überlegt, wie man die Frage denn nun formulieren möchte.

Für viele soll der Heiratsantrag vor allem eins sein: Romantisch. Warum denn also nicht am Valentinstag nachfragen, ob man sich für immer binden will? Der Tag der Verliebten bietet genügend Gelegenheiten für Fast-Verlobte, vor ihrem Partner auf die Knie zu fallen.

Ob man bei dieser Wahnsinsskulisse überhaupt nein sagen kann?

Zunächst aber sollte man überprüfen, ob der Andere überhaupt bereit ist für diesen bedeutsamen Schritt. Ein vorsichtiges Nachhaken im Voraus kann deshalb nicht schaden. Beispielsweise könnte man scherzhaft über das Thema Heiraten sprechen, um die Reaktion des Partners zu erkennen.

Generell sollte man sich mit einem Antrag ausreichend Zeit lassen. Je mehr man den Partner kennen lernt, desto besser kann man einschätzen, ob er oder sie schon dazu bereit ist, sich langfristig zu binden. Ein gutes Zeichen ist, wenn es sich für beide Partner sehr natürlich anfühlt, zusammen zu leben und gemeinsam den Alltag zu meistern.

Ist die Entscheidung getroffen, dass man den Partner gerne fragen würde, geht es an die Organisation. Damit beginnen die Zweifel, wie man wann und wo um die Hand des Anderen bitten sollte. Und natürlich, ob es eher klassisch oder ausgefallen sein wird.  

Die meisten Paare verloben sich, indem der Mann vor der Frau auf die Knie fällt und ihr zusammen mit der Frage „Möchtest du mich heiraten?“ einen Verlobungsring überreicht. Die Antwort wäre dann üblicherweise ein Ja.
Der Valentinstag ist der perfekte Tag für einen klassischen Heiratsantrag. Die meisten Paare gehen am Tag der Verliebten aus, beispielsweise ins Restaurant oder Kino. Es gibt also viele Möglichkeiten, den Partner zu fragen.

Wem das zu kommerziell ist, der kann seinen Partner an einen besonderen Ort entführen oder eine besonders romantische oder persönliche Aktion planen. So wie diese Pärchen, deren Verlobung ganz und gar nicht klassisch verlaufen ist (aber trotzdem wunderschön): 

Dieses Paar hat sich unter Wasser verlobt- ein Beweis, dass auch wortlos um die Hand des Anderen angehalten werden kann.

Ein Heiratsantrag während eines Trinkspiels? Eine kreative Idee, und die Freunde sind auch noch dabei!

Einen Heiratsantrag zu bekommen, zählt für viele Frauen zu den schönsten Ereignissen ihres Lebens. Das muss aber nicht bedeuten, dass nicht auch Frauen ihre Männer fragen können, ob sie sich vorstellen können, zu heiraten. Heutzutage ist es kein Problem mehr, wenn frau die Sache selbst in die Hand nimmt.

Hier hat wohl jemand der Braut einen Hinweis gegeben, wer die nächste sein könnte...

Ganz egal, wer nun wen fragt, wichtig ist, dass der Antrag authentisch und ernst gemeint ist. Kommt die Frage von Herzen und fühlt der Gegenüber das Gleiche, so wird die Antwort im seltensten Falle ein Nein sein. Dann spielt auch der Ort des Geschehens nur noch eine zweitrangige Rolle.

Nun noch die Frage des Ringes. Für viele gehört er einfach dazu. Und das aus gutem Grund, denn das Tragen eines Verlobungsringes soll allen Anderen zeigen: Wir gehören zusammen und das für immer!

Die Geschmäcker sind dabei allerdings sehr verschieden. Manch einer mag es dezenter, ein anderer freut sich über einen auffälligeren Ring. Bei der Wahl des Schmuckstückes sollte deshalb genau bedacht werden, über welche Form und Farbe sich der Partner freuen könnte. Und passen sollte er selbstverständlich auch- dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.