Raucherhaushalt: Auch Tiere rauchen mit
rauchen

Tiere rauchen mit
Hunde und Katzen haben natürlich genauso wie wir Menschen eine Lunge. Da ist es nur logisch, dass auch sie den Rauch einatmen, aufnehmen und zum Passivraucher werden können. Außerdem haben unsere Vierbeiner meist einen viel ausgeprägteren Geruchssinn als wir, auf den sie angewiesen sind und der durch den Rauch beeinträchtigt werden könnte. Eine Studie der Glasgow Universität stellte zudem fest, dass eine direkte Verbindung zwischen Krankheitsrisiken bei Haustieren, die in einem Raucherhaushalt leben, besteht.

Das größte Risiko einer Erkrankung besteht jedoch, wenn die Tiere ihr Fell lecken und dabei die toxischen Gifte über ihre Zunge aufnehmen. Dort können sich schädliche Partikel abgesetzt haben, welche für die Kleinen besonders schädlich sind. Vor allem Katzen sind gefährdet, da sie sich für ihre Säuberung besonders oft über das Fell lecken.

katze

Krebsrisiko  
Unsere Haustiere sind zwar unsere persönlichen Superhelden, gegen Krebs sind aber leider auch sie nicht immun. Genauso wie bei uns Menschen steigt das Krebs-Risiko in einem Raucherhaushalt.
Zudem treten Krankheiten wie Bindehautentzündungen und anderweitige Augenirritationen, Allergien und Bronchitis öfter bei Tieren auf, die mit Rauchern zusammenleben.  

Was kann man dagegen tun?
Eine befriedigende Antwort und einfache Lösung, gibt es wohl kaum. Am einfachsten ist natürlich, ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist zwar für einen selbst schon schwer genug, aber vielleicht ist es ja ein Anstoß, es für seine Liebsten (egal ob mit oder ohne Fell) zu wagen.  
Wer das nicht schafft, sollte wenigstens außerhalb der Wohnung oder des Hauses rauchen.
Bello und Co. werden sich bedanken und nicht zuletzt auch die eigene Gesundheit!

hundikatzi