Désirée auf einen Blick:

Désirée Nick Shooting
Désirée Nick © Fotograf: Marc Rehbeck
Vorname Désirée
Nachname: Nick
Geburtstag: 30.09.1956
Alter: 62
Größe: 178 cm
Beziehungsstatus: ledig
Kinder: Oscar 
Instagram: @nickdesiree
Facebook: @DesireeNick
Trivia: Heinrich Prinz von Hannover ist der Vater von Désirée Nicks Sohn Oscar..

Eis-Diva par excellence?!

Désirée Nick polarisiert wie es sonst kaum eine Entertainerin in Deutschland kann. Als "Deutschlands spitzeste Zunge" oder auch "Diva par excellence" kokettiert die 62-jährige Berlinerin mit ihrem Image rundum ihre "bissige" Schlagfertigkeit. Als "die letzte lebende Diseuse", wie sie sich in ihrem neusten Bühnenprogramm selbst betitelt, glänzt die Künstlerin seit jeher in vielen verschiedenen Facetten. Dabei startet ihre Karriere recht klassisch: Bereits in sehr jungem Alter absolviert Désirée eine klassische Ballettausbildung an der Berliner Tanzakademie und wird Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin, sowie später an der Staatsoper München. Doch ganz so klassisch bleibt es nicht, denn schon in jungen Jahren ist Désirée eine schillernde Persönlichkeit. Deshalb zieht es die Tänzerin nach Frankreich, wo sie zwei Jahre als Revuegirl im Pariser Lido auftritt. Zusätzlich zeigt Désirée ihre Vielseitigkeit und studiert im Fernstudium katholische Theologie auf Lehramt und unterrichtet auch für einige Jahre in Berlin, bis der Religionsunterricht dort abgeschafft wird. Doch die Bühne hört nicht auf nach der geborenen Entertainerin zu rufen: In Arthur Schnitzlers Reigen begeistert sie bereits als Amateurin als Theaterschauspielerin und geht daraufhin nach London, wo sie am "Actors' Institute" eine Schauspielausbildung absolviert.

Désirée Nick als kampflustige Kabarettistin und anregende Autorin

Nach ihrer Zeit in London kehrt die Künstlerin 1989 in ihre Heimatstadt Berlin zurück – wo 1996 ihr Sohn Oscar das Licht der Welt erblickt. 1993 beginnt Désirée ihre eigentliche Karriere als Entertainerin, Satirikerin und Diseuse. Mit ihren Soloprogrammen ist sie genauso erfolgreich wie als Schauspielerin auf der Bühne. Regisseur und Autor Sebastian Kreyer schreibt sogar ein eigenes Theaterstück für Désirée Nick: „Mehr als ein Star aus Notwehr“ (2012), uraufgeführt im Schauspielhaus Köln.

Brillanter Witz, die ungeschminkte Wahrheit und satirische Boshaftigkeit sind die Markenzeichen der Unterhaltungskünstlerin. Mit ihren Comedy- und Entertainment-Shows tourt Désirée seit Mitte der 90er Jahre durch ganz Deutschland und begeistert das Publikum.

Alleine in dem Theaterstück "SOUVENIR - Eine Phantasie über das Leben der Florence Foster Jenkins" triumphiert Désirée in 700 Vorstellungen als Florence Foster Jenkins – der Rolle ihres Lebens. Ihre Vielseitigkeit lässt die Schauspielerin auch an der Komischen Oper in Berlin in der Operette "Die Zirkusprinzessin" als Operettendiva glänzen.

1997 veröffentlicht Désirée Nick ihr erstes Buch, die Biografie Bestseller einer Diva – Seit Jahren vergriffen. Danach folgen zahlreiche weitere Bücher, darunter 2007 Eva go home! Eine Streitschrift, welches eine direkte Antwort auf das von Eva Hermann veröffentlichte Buch Das Eva-Prinzip darstellt und die darin wiedergegebenen konservativen Geschlechterrollen heftig kritisiert. 2018 erscheint Désirée Nicks neues Buch Nein ist das neue Ja, in welchem die bekennende NEIN-Sagerin ihre Leser dazu auffordert, öfter und beherzter "Nein" zu sagen. Dauerbestseller sind ihre Werke "Gibt es ein Leben nach vierzig?" (2005) und "Gibt es ein Leben nach fünfzig?" (2012).

Die "Lästerschwester" wird Reality-TV-Star

Ihren bissigen Witz stellt Désirée in den 2000er Jahren in diversen Reality-Formaten unter Beweis. Als Dschungelkönigin erreicht sie ein Millionenpublikum und gilt seither als "spitzeste Zunge der Nation". Als beliebter und gleichzeitig gefürchteter Gast in vielen TV-Formaten etabliert sich die Entertainerin als Massenphänomen, die sowohl bei Das große Backen als auch viermal bei Wetten, dass …? mit ihrem Witz überzeugen kann.

2015 zieht Désirée ins Promi Big Brother Haus ein und schafft es dort mit ihrer Schlagfertigkeit bis ins Halbfinale. 2016 kommentiert sie gemeinsam mit Jochen Schropp das tägliche Geschehen der PBB-Staffel und gewinnt durch ihre scharfen Pointen den Spitznamen "Lästermaul", dem sie mit flotten Sprüchen und ungeschminkter Wahrheit alle Ehre macht.

Désirée Nick von einer anderen Seite

Nun tauscht die Entertainerin ihre spitze Zunge gegen spitze Kufen ein und wagt sich bei "Dancing on Ice" auf die Eisfläche. Ihre Erfahrungen im klassischen Ballett und Tanz liegen mittlerweile 40 Jahre zurück. So wird ihre Tanzerfahrung der Satirikerin vielleicht in Sachen Haltung und Körperspannung helfen, doch in Sachen Statik, Fußhaltung und Bewegungsabläufen wagt sich Désirée Nick wortwörtlich auf neues Eis. Auch für sie wird die Kunst auf den Kufen eine große Herausforderung sein. Zum ersten Mal traut sich Désirée auf ein Terrain, dass sie nicht beherrscht und vor dem sie allergrößten Respekt hat – denn Désirée hatte tatsächlich vor "Dancing on Ice" noch nie Schlittschuhe an. Doch wie sagt die Diva par excellence so schön: "Talent kann man nicht versaufen."

"Dancing on Ice" ist also eine Chance für Désirée Nick abermals zu zeigen, was in ihr steckt. Vielleicht werden wir so auf der Eisfläche auch erstmals eine ganz andere, verletzlichere Seite der Künstlerin sehen?