Sollte die CSU einen Koalitionspartner brauchen, würden die Bayern eine Koalition CSU - Freie Wähler bevorzugen.

Auf die Frage: „Wenn die CSU bei der Landtagswahl stärkste Partei werden sollte, aber nicht allein regieren kann – welche Partei würden Sie dann als Koalitionspartner der CSU bevorzugen?“ entschieden sich 23% für die Freien Wähler, 21% für die Grünen, 17% für die SPD und 13% für die FDP. Andere Parteien wollen 22%. Bei den CSU-Anhängern wird diese Frage eindeutig beantwortet: Schwarz-grün kommt nicht in Frage. 27% wollen eine Koalition mit den Freien Wählern, 19% mit der FDP, 14% mit der SPD, nur 10% mit den Grünen, 25% sonstige Parteien. In der Landespolitik hat die CSU weiter einen deutlichen Kompetenzvorsprung.

Auf die Frage: „Welche Partei bzw. welche Parteien sind Ihrer Meinung nach am ehesten in der Lage, die wichtigsten in Bayern anstehenden politischen Probleme und Aufgaben zu lösen? (Mehrfachnennungen möglich!)“ entschieden sich 45% für die CSU, 19% für die SPD, 15% für die Grünen, 11% für die AfD und 11% für die Freien Wähler. Die FDP kommt hier auf 6%. Beim landespolitischen Streit-Thema Familiengeld unterstützen die Bayern die Haltung der Staatsregierung.

Auf die Frage: „Derzeit gibt es einen Streit zwischen Staatsregierung und Bundesregierung: Das neue „Bayerische Familiengeld“ von 250 Euro monatlich pro zwei- oder dreijährigem Kind wird von Bayern auch an Hartz-IV-Familien ausgezahlt. Das Bundessozialministerium will das aus rechtlichen Gründen verbieten. Was meinen Sie: Sollten auch Hartz-IV-Familien das Bayerische Familiengeld erhalten oder sollten sie es nicht erhalten?“ sagten 52%, alle Familien sollten das Geld erhalten, 44% sind dagegen. Von den SPD-Wählern sind sogar 60% für die Auszahlung, nur 35% dagegen. 

Die Unzufriedenheit der Bürger bleibt groß: Mit der Arbeit der Bundesregierung sind 61% unzufrieden, mit Kanzlerin Merkel 60%, mit Bundesinnenminister Seehofer 64% und mit derStaatsregierung 55%. 

Die Bayern sind dafür, dass Markus Söder nach der Wahl Ministerpräsident bleibt. Auf die Frage: „Sollte Markus Söder nach der Landtagswahl Ministerpräsident bleiben oder sollte er nicht Ministerpräsident bleiben?“ sagten 57% er solle MP bleiben, 39% sind dagegen. Von den CSU-Wählern sind sogar 79% für Söder. Die Mehrheit erwartet diese Entwicklung auch.

Auf die Frage: „Glauben Sie persönlich, dass Markus Söder nach der Landtagswahl Ministerpräsident bleibt?“ sagten 61%, Söder werde MP bleiben, 34% glauben das nicht. Die Bundespolitik dürfte die Landtagswahl maßgeblich beeinflussen. 

Auf die Frage „Was spielt derzeit für Sie persönlich bei der Frage, ob Sie an der Landtagswahl teilnehmen und welche Partei Sie wählen würden die größere Rolle: die Landespolitik oder die Bundespolitik?“ entschieden sich 49% für die Landespolitik, 45% für die Bundespolitik.

Gleichzeitig finden die Bayern, dass zu wenig über die Landespolitik gesprochen wird. Auf die Frage: „Ist vor dieser Landtagswahl in Bayern viel zu viel über Bundespolitik und viel zu wenig über Landespolitik geredet worden?“ sagten 58% ja, 38% nein. 

Wäre am Sonntag Landtagswahl, würden die Bayern wie folgt entscheiden: 36% CSU, 16% Grüne, 14% AfD, 12% SPD, 7% Freie Wähler, 6% FDP, 4% Linke und 5% Sonstige. Allerdings sind sich nur 37% der Bayern ihrer Wahlteilnahme und Wahlabsicht schon sicher.

Die Umfrage wurde vom Hamburger Umfrage-Institut GMS im Auftrag von „17:30 SAT.1 BAYERN“ durchgeführt. Es handelt sich um eine repräsentative Telefonbefragung mit 1006 Befragten im Befragungszeitraum 4. bis 10. September 2018.

Den zugrundeliegenden Fragebogen finden Sie hier zum Download.

München, den 11. September 2018

Jürgen Hofmann

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