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Gräueltat bei Coburg: Acht Greifvögel vergiftet

09.06.2022 • 17:30

Im Landkreis Coburg wurden mehrere geschützte Greifvögel tot aufgefunden. Die Tiere sollen einen vergifteten Köder gefressen haben. Der Landesbund für Vogelschutz hat jetzt Anzeige erstattet.

Acht Greifvögel bei Coburg vergiftet: Vogelschutz-Bund erstattet Anzeige

Im Coburger Land wurden acht streng geschützte Greifvögel durch einen Köder vergiftet. Das Gift soll Vermutungen zufolge allerdings nicht für die seltenen Krähen ausgelegt worden sein.

Der Tatbestand deutet darauf hin, dass ein Hühnerhalter zwei seiner Hennen tötete, um einen Giftköder für einen herumstreunenden Fuchs auszulegen. Ob es sich bei dem Vergiftungsfall um einen Unfall oder eine Straftat handelt, ist bisher unklar. Die Vögel fraßen von den Hennen-Giftködern und starben am toxischen Wirkstoff E605. Das verbotene Nervengift ist für viele Tiere und sogar kleine Kinder tödlich. 

Der Landesbund für Vogelschutz ist schockiert von diesem drastischen Vergiftungsfall. Der Verband hat jetzt Anzeige erhoben.

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