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Ente ohne Füße

Enterich Phillip verlor in Wisconsin in den USA durch Frost seine Füße. Eigentlich ein Todesurteil für den Vogel. Doch die Ente wurde von einer Dame namens Vicki Rabe-Harrison gerettet. Sie pflegte den verletzten Vogel liebevoll – und trotzdem sah es so aus, als ob ihr nichts anderes übrig bliebe, als Phillip einzuschläfern. Doch dann kam der Zufall dem Vogelvieh zu Hilfe. Seine Retterin sah ein Video über einen 3D-Drucker, der von einem Technologielehrer der Mittelschule genutzt wurde. Die Idee zur Rettung des Enterichs war geboren: Phillip bekommt neue Füße.

Happy End: 3D-Füße für Phillip

Und das ist geglückt, wie der watschelnde Phillip mittlerweile gern unter Beweis stellt. Lehrer Jasonn Jischke, mit dem Vicki Rabe-Harrison Kontakt aufnahm, war sofort bereit, ihr und dem Enterich zu helfen. Er begann sogleich mit seinen Schülern von der „South Park Middle School“ verschiedene Designs und Prototypen zu entwerfen. Seine große Sorge dabei: dass der Winkel der 3D-Füße nicht stimmen und Phillip die Balance nicht halten könnte.

Das Projekt dauerte sechs Wochen, doch alle Sorgen waren unbegründet. Phillip hat seine Fußprothesen gut angenommen. Er ist zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, übt aber schon fleißig. Jetzt kann er mit seinen neuen Füßen bald wieder mit Artgenossen im Tierasyl um die Wette watscheln.

Angeber-Fact: Der 3D-Druck wurde schon im Jahre 1983 von den US-Amerikaner Chuck Hull erfunden. Die Technik findet inzwischen Anwendung in vielen Gebieten: Industrie, Raumfahrt, Medizin und Kunst sind nur einige davon. Neue Beine für Enten kommen jetzt auch auf die Liste.