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#Das „Maunder-Minimum”

Der Astronom Edward Walter Maunder entdeckte zwischen den Jahren 1645 und 1715 eine verringerte Sonnenfleckenaktivität, die damals zu sehr kalten Wintern führte. Der Grund? Auch die Sonne leidet hin und wieder unter Gemütsschwankungen – mal ist sie wärmer, mal kälter.

#Sonnenzyklen haben Einfluss auf die Erde

Droht uns ein solcher Temperatursturz auch in naher Zukunft? Die Forscherin Valentina Zharkova der Northumbria University ist der Meinung, dass es zwischen den Jahren 2030 und 2040 zu einem Abfall der Sonnenaktivität von bis zu 60 Prozent kommen kann. Was hätte das für Konsequenzen?

#Was erwartet uns?

Ein ähnlicher Fall ereignete sich schon zu Zeiten von Maunder. Die Folge war eine Mini-Eiszeit, die Nordamerika und Europa in vollem Maß traf. Die Winter waren extrem kalt – so kalt, dass selbst die Londoner Themse gefror. Doch auch im Sommer waren die Auswirkungen zu spüren. Durch das nasskalte Klima verschlechterte sich die Versorgungssituation, weil das Getreide auf den Feldern verfaulte.

#Forscher sind sich sicher

Valentina Zharkova ist sich zu 97 Prozent sicher, dass sich dieses Szenario in naher Zukunft wiederholen wird. Ihre Messungen sind sehr genau und betrachten die Sonnenaktivitäten im Inneren wie auf der Außenseite. Auch langjährige Forschungen bestätigen ihre These. Schon seit einigen Jahren zeigt sich, dass die Stärke des Magnetfelds in den Sonnenflecken abnimmt. Bleibt zu hoffen, dass die Astrologen dieses Mal nicht Recht behalten. Wie ein Leben ohne Sonne aussehen würde, erfahrt ihr hier.

Angeber-Fact: Sonnenflecken beeinflussen das Alter der Menschen – das haben norwegische Forscher herausgefunden. Anhand historischer Daten verglichen sie die Lebensdauer der Menschen im Zusammenhang mit der Sonnenaktivität in ihrem Lebenszyklus. Sie kamen zu dem Schluss, dass Menschen, die während starker Strahlung lebten, rund fünf Jahre früher starben. Wenn das mal kein Lichtblick für die Mini-Eiszeit ist.

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