- Bildquelle: Fotolia_lulu © Fotolia_lulu

Unbelasteter Start in den Tag

Am gesündesten für den Körper ist der Stuhlgang am Morgen. Der Meinung ist zumindest Doktor Kenneth Koch, Experte für Gastroenterologie am „Wake Forest Baptist Medical Center“. Das hat damit zu tun, dass in der Nacht Dünn- und Dickdarm eine Extraschicht einlegen. Sie verarbeiten jetzt alles, was ihr euch tagsüber reingestopft habt. Die Endprodukte der Verdauung müssen morgens ausgeschieden werden. Plant also eine morgendliche WC-Sitzung ein.

Routine für das Geschäft

Damit das auch zur richtigen Zeit klappt, sind routinierte Abläufe am Morgen sinnvoll. Denn nach dem Aufwachen braucht es meist noch maximal 30 Minuten, bis die Natur euch in die sanitären Anlagen treibt. Also macht euch erst mal einen Kaffee und frühstückt in Ruhe. Übrigens unterstützt ein ballaststoffreiches Frühstück mit Obst wie Beeren oder Birnen den Körper bei einem gesunden und regelmäßigen Stuhlgang.

Nicht unterdrücken

Wer morgens gleich hektisch aus der Wohnung stürmt, den überfällt das Bedürfnis vielleicht überraschend. Dann bleibt einem oft nichts anderes übrig, als den Drang, das stille Örtchen aufzusuchen, zu unterdrücken. Das ist allerdings nicht gerade gesund für den Körper. Das, was eigentlich raus sollte, wird von den Bakterien des Körpers in Gas umgewandelt. Die Folge ist ein aufgedunsenes Gefühl gepaart mit Blähungen. Schlimmstenfalls plagt ihr euch später mit dem Reizdarmsyndrom herum. Es kann durch das Unterdrücken des Stuhlgangs ausgelöst werden und euch mit Darmbeschwerden wie Durchfall und Bauchschmerzen plagen.

Angeber-Fact: Alles zwischen einmal in der Woche bis zu drei mal täglich gilt beim Stuhlgang als normal.