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Action-Star Gerard Butler hat die Produzenten des Films "Olympus has Fallen – Die Welt in Gefahr" wegen Vertragsbruchs und Betrugs verklagt. Der britische Schauspieler reichte die Klage am Freitag in Los Angeles ein, wie die Branchenblätter "Variety" und "Deadline.com" berichteten. Butler pocht demnach auf eine Zahlung von mehr als zehn Millionen Dollar, die ihm als Beteiligung an den Kinokasseneinnahmen zustehen würde. In der Klageschrift heißt es, die Macher des Action-Thrillers hätten Butler um Millionenbeträge betrogen.  

In "Olympus has Fallen – Die Welt in Gefahr" (2013) unter der Regie von Antoine Fuqua ("Training Day") spielte der 51-Jährige den Geheimagenten Mike Banning, der den US-Präsidenten im Weißen Haus aus den Händen von Terroristen retten soll. Der Film spielte weltweit über 170 Millionen Dollar ein.

Scarlett Johansson verklagt Disney

Am Tag zuvor hatte Scarlett Johansson (36) im Streit um ihren neuen Film "Black Widow" den US-Unterhaltungsriesen Disney wegen Vertragsbruchs verklagt. Auch dieser Streit dreht sich um Geld. Ihre Klage richtet sich gegen die gleichzeitige Veröffentlichung des Marvel-Films im Kino und bei der Streamingplattform Disney+.

Dieser zeitgleiche Start habe gegen Vertragsabsprachen verstoßen, macht Johansson in der Klageschrift geltend. Ihr sei bei Vertragsabschluss im Jahr 2017 eine exklusive Filmveröffentlichung auf der Leinwand zugesagt worden - ihr Verdienst basiere auf den Kinoeinnahmen.