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Zum SAT.1-Zweiteiler "Keine zweite Chance"

Sebastian Bezzel und Johanna Christine Gehlen im Interview

Ein Ehepaar gemeinsam vor der Kamera: "Manchmal sagt man sich sogar nochmal 'Hallo' am Drehtag, bis man realisiert: Das ist ja mein Ehemann!"

TV-Termine: Dienstag, 5. und 12. Dezember um 20:15 Uhr

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© SAT.1

Was hat Sie an Ihren Rollen gereizt?

Sebastian Bezzel: "Genau das, was ich nicht verraten darf."(lacht)

Johanna Christine Gehlen: "Ich denke, das Tolle an dem Drehbuch ist, dass alle Figuren in der Handlung fast schwimmen und sie mal auf die eine und mal auf die andere Seite gezogen werden. Man weiß als Zuschauer nicht, wer wo steht. Das betrifft auch unsere Rollen und deren Verhältnis zueinander."

Wie Sie schon sagten, spielen Sie in "Keine zweite Chance" ein Ehepaar – wie Sie es auch im wahren Leben sind. Wie kam es dazu?

Sebastian Bezzel: "Im echten Leben kam es dazu, dass wir uns kennen gelernt haben, uns verliebt haben, ein Paar wurden und dann gesagt haben: 'Da machen wir jetzt mehr daraus.' (lacht) Im Film kam der Regisseur auf die Idee."

Ist es schwieriger, vor der Kamera in seine Figur zu schlüpfen, wenn man den Spielpartner privat so gut kennt?

Sebastian Bezzel: "Für mich nicht.

Johanna Christina Gehlen: "Letztendlich ist das Schauspielern nur eine Art von Spiel, wie es auch kleine Kinder tun: Sie schlüpfen in Figuren und Situationen. Mal sind sie beste Freunde, mal Kontrahenten. Schauspieler werden trainiert, sich dieses Spiel-Verhalten wieder in Erinnerung zu rufen, sobald die Kamera läuft."

Gab es während der zurückliegenden Dreharbeiten Situationen, in denen aus Leo und Clara plötzlich Sebastian und Johanna wurden?

Sebastian Bezzel: "Nur nach Drehschluss. Ansonsten ist dafür am Set zu wenig Zeit, denn die Tage sind sehr voll und es sind sehr viele Leute da. Die Zeit, großartig über so etwas nachzudenken, ist gar nicht da …

Johanna Christine Gehlen: "Manchmal sagt man sich dann sogar nochmals 'Hallo' am Drehtag, bis man realisiert: 'Das ist ja mein Ehemann Sebastian'".

Geht man sich nicht irgendwann auf die Nerven, wenn man sich sowohl bei der Arbeit als auch Zuhause sieht?

Johanna Christine Gehlen: "Erstmal waren es nicht so viele gemeinsame Tage und außerdem sehen wir uns natürlich auch extrem viel nicht – aufgrund beruflicher Termine. Und so sieht man sich auch mal bei der Arbeit. Das ist eigentlich ganz praktisch."

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