Ratgeber

Tattoos in Japan

Die Metropolen im Land der aufgehenden Sonne sind bunt, schrill und laut. Wenn es jedoch um Tattoos geht, sind die Japaner sehr zurückhaltend. Das hängt damit zusammen, dass Tattoos in Japan eine andere Bedeutung haben als in der westlichen Welt. Tattoo Krause begibt sich auf eine skurrile Reise durch Japans Tattoo-Welt.

09.01.2012 05:30 | 6:33 Min | © SAT.1

Tattoos in Japan sind verpönt

In Hiratsuka, einer Stadt mit rund 260.000 Einwohnern, gibt es kein einziges Tattoo-Studio. Gestochen wird hier in einer Privatwohnung. Die einzigen Kunden des Studios sind Mitglieder der Yakuza (japanische Mafia). Tätowiert werden traditionelle Motive aus der chinesisch-asiatischen Geschichte und Mythologie sowie das Wappen der Gruppe.

Tattoos in Japan und Kriminalität

Tattoos in Japan werden mit Kriminalität in Verbindung gebracht. Zum Beispiel dürfen Tätowierte nicht in öffentliche Badehäuser. Die Angst vor tätowierten Menschen ist in der japanischen Kultur tief verwurzelt, da man mit Tattoos in Japan die Yakuza assoziiert. Das kommt daher, dass früher Tattoos nur im Gefängnis gestochen wurden. Ein Tattoo war und ist teilweise noch ein Indiz für einen Ex-Häftling.

Tattoos in Japan mit traditioneller Technik

Japanische Tätowierer wenden häufig noch die traditionelle Technik an. Dabei werden zunächst die Nadeln mit heißem Wachs am Holz fixiert. Die Nadel wird dann in Tinte getunkt und anschließend in die Haut gestochen – ohne örtliche Betäubung. Dass das viel schmerzhafter ist, als ein Tattoo mit der modernen Technik und einer elektrischen Tätowiermaschine gestochen zu bekommen, kann sich wohl jeder denken.

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