16.08.2012 11:45 Uhr

GaGa gegen PETA

"Born this Way“-Sängerin und Tierschutzorganisation befinden sich im Kleinkrieg

Von Max Genosko

Die Stilikone Lady GaGa trägt Pelz – und zieht damit nun den Zorn der Tierschutzorganisation PETA auf sich. Dabei hatte sich die Sängerin zuvor noch für die Rechte von Tieren stark gemacht.

Wie TMZ berichtet, äußerte sich die Sängerin nun in einem öffentlichen Brief zu den Vorwürfen, die die Tierschutzorganisation gegen sie erhoben hatte. Deren Vizepräsident Dan Matthews hatte erklärt, dass sich GaGa durch das Tragen von Pelz auf die selbe Stufe wie Kim Kardashian stelle und man dies bei der Planung von Aktionen im Herbst mit berücksichtigen würde. Immer wieder war PETA in der Vergangenheit durch Aktionen gegen prominente Pelzträger aufgefallen. Zuletzt hatten Aktivisten Kardashian auf dem roten Teppich mit Mehl beworfen. 

GaGa auf Filmplakat in Wolfspelz gehüllt

Tatsächlich wurde GaGa in letzter Zeit öfter in Pelz gehüllt abgelichtet. Zudem trägt sie auf dem Filmplakat zu ihrem Filmdebüt „Machete Kills“ eine Wolfstola. Zuvor hatte der Superstar in einer Talkshow aber seine Tierliebe betont und sich gegen Tierquälerei ausgesprochen. Eine Lüge findet PETA!

Reaktion über offenen Brief

Nun reagierte Stefani Germanotta, so GaGas  bürgerlicher Name, auf die Anschuldigungen der Tierschutzorganisation in einem offenen Brief. Doch von einem Eingeständnis oder einer Entschuldigung ist darin absolut nichts zu lesen. So schreibt die Sängerin, sie respektiere und unterstütze die Lebensphilosophie der Tierschützer. Jedoch sei sie, zitiert digitalspy, gegen jede Art gewaltsamer, kindischer Aktionen. Sie habe sich entschlossen, nicht zu kommentieren, ob es sich bei ihren Roben um echte oder falsche Pelze handele. Zudem sollten die Aktivisten das verworfene Mehl lieber dazu hernehmen, Brot für hungernde Kinder zu backen. Ihren Brief schloss die Sängerin, laut Promiflash, mit den Worten: „Für die Leute von der Presse und alle, die sonst so darüber schreiben, ob ich nun echten Pelz trage oder nicht, bitte vergesst nicht, den Designer zu erwähnen: HERMÈS. Dankeschön! Alles Liebe, Gaga!“

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Auseinandersetzung zwischen den beiden Parteien noch entwickelt. Für Spannung scheint aber gesorgt,

(Promiflash, TMZ, digitalspy)

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