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Kommissar Wolff liegt angeschossen in den Armen seiner Tochter. Sein Blick schweift in die Ferne... - Mit dieser Szene endete am 24. Mai 2006 "Angst", die letzte Folge aus der Kultserie "Wolffs Revier". Sechs Jahre nach diesem Finale meldet sich der Ermittler mit dem 90-minütigen Pilotfilm "Wolff - Kampf im Revier" zurück. "Der Wolff war nie tot", sagt Produzent Sigi Kamml. "Wer die letzte Folge aufmerksam gesehen hat, wird feststellen, dass er niedergeschossen wird und das Bewusstsein verliert. Was danach passiert, lässt der Film offen“, erklärt Kamml, der schon Produzent der alten Folgen von "Wolffs Revier" war.
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Und was war Kamml bei der Umsetzung des neuen Pilotfilms wichtig? "Entscheidend für mich war, einen neuen Hauptdarsteller zu finden, der die Werte der alten Serie glaubhaft verkörpert und gleichzeitig eine Modernität und Jugendlichkeit in das Format bringt. Stephan Luca vereint all diese Attribute in sich. Das Duell zwischen ihm und Jürgen Heinrich als alten Wolff erfolgt stets auf Augenhöhe und ist deshalb 90 Minuten lang spannend.“
Für Regisseur Christian Alvart (im Foto mit Stephan Luca) entschied sich der Erfolgs-Produzent, "weil er – nicht zuletzt aufgrund seiner zwei Hollywood-Produktionen ("Pandorum", "Fall 39") – für mich zur Zeit der beste Krimiregisseur Deutschlands ist.“ Alvart über seine Protagonisten Stephan Luca, Jürgen Heinrich und Nadeshda Brennicke: "Alle Drei sind für mich Helden. Ich hatte für diesen Film ein normales TV-Budget mit einer Drehzeit von nur 20 Tagen, aber immens hohe Ansprüche. Wir haben in einem irrwitzigen Tempo gedreht, der Dreh war ungemein physisch.“
Authentisch wirkt "Wolff - Kampf im Revier“ auch, weil der Krimi das neue Berlin mit all seinen Facetten zeigt und der 66-jährige Jürgen Heinrich so gut wie alle Stunts selber dreht. Sigi Kamml: "Meine Lieblingsszene ist die Verfolgungsjagd, bei der Jürgen Heinrich zusammen mit dem Kameramann, Ngo The Chau, vier Meter tief von einer Brücke auf ein fahrendes Passagierschiff springt, von den Kommissaren verfolgt wird und am Ende der Sequenz entkommt, indem er die Brücke wieder hinaufklettert. Alles ohne Schnitt in einer langen Plansequenz.“
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"Wolffs Revier“ war die erste eigenproduzierte Krimiserie eines privaten Senders: Sie wurde Anfang der 90er Jahre von Schriftsteller und Drehbuchautor Karl-Heinz Willschrei konzipiert.
SAT.1 strahlte von 1992 bis 2006 insgesamt 173 Folgen in 13 Staffeln aus – seit Beginn mit Jürgen Heinrich als Kommissar Andreas Wolff in der Hauptrolle.
1993 wurde die Erfolgsserie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Auch in Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und den Niederlanden fanden sich viele Fans der Serie.