Wissenschaftliche Erläuterung
Der Betrachter sitzt hier wieder einmal einer optischen Täuschung auf. Bei einem grauen Haarschopf handelt es sich um eine Mischung aus pigmentierten und weißen Haaren, anschaulich beschrieben als Salz-und-Pfeffer-Haar. Dies lässt sich genauer an Hand der Betrachtung von Proben einiger grauer Haare durch eine Lupe feststellen.
Die Anzahl der weißen Haare und das Tempo des Weißwerdens hängen von genetischen Faktoren ab. Das Durchschnittsalter der beginnenden Weißhaarigkeit ist von Rasse zu Rasse verschieden: etwa 44 Jahre bei Afrikanern, 40 bei Asiaten und 34 bei Europäern. Hervorgerufen wird die Weißhaarigkeit durch eine mangelnde Melaninproduktion, deren Ursache noch nicht erforscht ist. Weiße Haare sind also unpigmentierte Haare. Durch den Pigmentverlust treten zunächst vereinzelt weiße Haare auf. Weiße und pigmenthaltige Haare wechseln sich ab, was optisch den Eindruck der grauen Farbe erzeugt. Grau gibt es als natürliche Farbe eines einzelnen Haares bei Menschen nicht!