Welche Eindrücke haben Sie als Jurorin während des Castings in Oberhausen gewinnen können?
Ich war schlicht und einfach überwältigt. Es waren Menschenmengen vor Ort, die ich nicht erwartet hätte: Männer, Frauen, Kinder, Omas, Opas... Es waren sogar Familien dabei, in denen jede Generation, also Opa, Tochter und Enkel mit einer eigenen Idee aufwartete. Wir Juroren haben zwischendurch immer wieder einfach nur gestaunt.
Welche Ideen sind Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?
Neben der Ideen-Reihe Mein Haustier und ich bewegt offensichtlich ein Thema die Nation ganz besonders: Wie ist dem Problem des Stehpinklers beizukommen? Unter den Kandidaten, die ich beurteilt habe, war ein Mann, der einen Alarm vorstellte, der auslöst, sobald der Klodeckel angehoben wird. Der Alarmton ist so laut, dass man ihn im ganzen Haus hören kann! Der Clou war, dass seine Frau die Erfindung gemacht hat und ihren Mann vorgeschickt hat, dem das allerdings ein wenig peinlich war
Die Zuschauer kennen Sie als Moderatorin, wie liegt Ihnen die Rolle als Jurorin?
Als Moderatorin ist es meine Aufgabe, für Ausgleich zu sorgen, moderat zu sein. Hier genieße ich, dass ich vor der Kamera klare Entscheidungen treffen und Urteile fällen darf, auch wenn wir Rücksicht darauf nehmen, dass die Leute aufgeregt sind, wenn sie zu uns kommen.
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